Gefühle

Richtig loben – So stärkst du das Selbstwertgefühl von Kindern nachhaltig

Warum viel Lob nicht immer hilft

Vielleicht kennst du das aus deiner eigenen Kindheit: Du hast etwas gut gemacht und sofort kam ein “Super!”, “Wie brav du bist!” oder “Du bist unser kleiner Künstler!”. Oberflächlich klingt das positiv. Fühlt sich aber oft leer an. Oder macht abhängig von der Reaktion anderer.

Das Problem:

  • Diese Form von Lob knüpft den eigenen Wert an Leistung oder Gehorsam.
  • Es erzeugt subtilen Erwartungsdruck (“Wenn ich nicht gelobt werde, war es wohl nicht gut genug.”).
  • Es lenkt die Wahrnehmung nach außen: “Was denken die anderen?” statt “Wie fühlt es sich für mich an?”

Kinder lernen dabei, sich über äußere Rückmeldung zu definieren, statt über ihre innere Überzeugung. Und genau hier liegt die Gefahr für ihren Selbstwert. Neue Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie zeigen, dass überhöhtes oder personenbezogenes Lob, gerade bei Kindern mit geringem Selbstwertgefühl, nach hinten losgehen kann, weil sie sich bei Misserfolgen umso mehr infrage stellen.

Bestärken statt bewerten: So funktioniert richtiges Loben

“Richtig loben” bedeutet nicht, inflationär Lob zu verteilen, sondern achtsam und konkret zu spiegeln, was das Kind erlebt, gefühlt oder geschafft hat. So lernen Kinder, sich selbst differenziert wahrzunehmen und entwickeln ein stabiles Selbstwertgefühl, das nicht von äußerer Bewertung abhängig ist.

Typische Unterschiede im Alltag:

  • Statt. “Du bist so schlau!”
    Lieber: “Du hast richtig überlegt und eine gute Lösung gefunden.”
  • Statt: “Du warst heute brav.”
    Eher: “Ich habe gesehen, wie geduldig du gewartet hast.”
  • Statt: “Wow, was für ein schönes Bild!”
    Lieber: “Du hast mit so viel Liebe die Farben ausgesucht.”

Was macht diese Form von Lob bestärkend?

  • Es sieht den Prozess (das Wie) und nicht nur das Ergebnis
  • Es würdigt die innere Haltung und Eigenschaften, wie Geduld, Mut oder Empathie. 
  • Es fördert Selbstwirksamkeit, also das Gefühl: “Ich kann etwas bewirken.”

Die aktuelle Forschung unterstreicht, dass ressourcenorientiertes Feedback nicht nur motivierend wirkt, sondern Kindern auch dabei hilft, sich in Übergangsphasen, wie beim Schulwechsel, emotional sicherer und selbstbewusster zu erleben.

Was dein inneres Kind mit Lob zu tun hat

Viele Erwachsene haben selbst nie, wertschätzendes, differenziertes Feedback erfahren.  Vielleicht wurde nur Leistung gelobt oder Wohlverhalten belohnt. Solche Kindheitsmuster prägen dein heutiges Feedback-Verhalten. Deshalb lohnt sich die bewusste Auseinandersetzung mit dem inneren Kind. Wer als Kind nur durch äußere Anerkennung Wert erfuhr, fällt als Erwachsene:r oft in eine von zwei Rollen:

  • Entweder: Übermäßig loben,  um zu gefallen.
  • Oder: Zurückhaltung, aus Angst, zu viel Einfluss zu nehmen.

Die gute Nachricht: Du kannst heute neue, gesunde Muster etablieren, für dich selbst und für die Kinder, die du begleitest. Dabei kann ein bewusster Umgang mit Lob eine Schlüsselrolle spielen.

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Konkrete Formulierungsbeispiele für Alltag und Beruf

Statt pauschalem Lob, versuche es mit diesen Formulierungen:

Für Eltern:

  • “Du hast dir richtig viel Mühe gegeben! Ich sehe, wie konzentriert du warst.”
  • “Das war bestimmt nicht leicht – ich finde es stark, dass du’s trotzdem versucht hast.”
  • “Wie hast du dich dabei gefühlt? Ich bin neugierig, was du denkst.”
  • “Du hast heute ganz allein daran gedacht. Das zeigt mir, wie selbstständig du bist.”

Für Pädagog:innen:

  • “Du hast genau hingeschaut, was dein Freund braucht, das war sehr mitfühlend.”
  • “Es ist mutig von dir, vor der Gruppe zu sprechen. Das zeigt Stärke.”
  • “Du hast dich an die Regeln erinnert, auch wenn es schwer war, das war verantwortungsvoll.”

Tipp: Fokussiere dich auf das Wie statt auf das Was. Und frage auch immer wieder nach dem inneren Erleben des Kindes.

Fazit: Feedback, das wachsen lässt

Lob ist keine Erziehungsmethode, sondern Beziehungsarbeit. Wenn wir Kinder bestärken statt bewerten, lernen sie: 

  • sich selbst als kompetent und handlungsfähig zu erleben, 
  • unabhängig vom Urteil anderer ihren eigenen Wert zu erkennen,
  • eine resiliente, innere Haltung zu entwickeln. 

Und du selbst? Auch dein inneres Kind sehnt sich nach echter, ehrlicher Bestärkung. Vielleicht ist es Zeit, auch dir selbst öfter zu sagen: “Das war nicht perfekt, aber ich bin stolz, dass ich es versucht habe.”

Vielleicht spürst du beim Lesen, wie wichtig dir ein wertschätzender Umgang mit Kindern ist und gleichzeitig merkst du, dass du selbst nicht immer das Rüstzeug dafür mitbekommen hast. Im Online-Kurs “Kinder stärken – Selbstwert fördern” bekommst du praktische Impulse, wie du Kinder liebevoll in ihrem Selbstwert stärkst und dich selbst gleich mit. Hier klicken und den Kurs entdecken! 

Mitbestimmung bei Kindern: So förderst du Selbstwert und Selbstwirksamkeit

1. Mitbestimmung ist der Nährboden für Selbstwert und Selbstwirksamkeit

Wenn Kinder erleben, dass ihre Meinungen ernst genommen werden, verinnerlichen sie: 

Sie fühlen sich nicht ausgeliefert, sondern als aktive Mitgestalter:innen ihrer Welt. Kinder, die früh mitentscheiden dürfen, entwickeln ein stärkeres Selbstbild, setzen eher Grenzen und sind resilienter gegenüber Stress und Rückschlägen. Und genau das fehlt vielen von uns: Ein inneres Gefühl von Wert, weil wir gelernt haben zu funktionieren, nicht zu fühlen. Weil über unsere Köpfe hinweg entschieden wurde. Weil Anpassung mehr zählte als Ausdruck. 

2. Mitentscheiden heißt nicht: Alles ist erlaubt

Vielleicht fragst du dich: “Geht dabei nicht die Orientierung verloren?”
Die Antwort ist klar: Nein. Denn Mitbestimmung braucht liebevolle Führung, keine Grenzenlosigkeit.

Beziehungsorientierung bedeutet:

  • Kinder dürfen innerhalb sicherer Rahmen mitgestalten.
  • Erwachsene übernehmen Verantwortung, aber mit Empathie statt Kontrolle.

 Beispiel aus dem Familienalltag:

Statt: “Zieh jetzt deine Jacke an!”

Lieber: “Willst du lieber die blaue oder die rote Jacke anziehen?”

So bleibt der Rahmen klar und das Kind erlebt Selbstwirksamkeit.

Auch in der Schule oder Kita wirkt das:

  • Wahlmöglichkeiten bei Projekten
  • Mitreden bei Regeln
  • Beteiligung an Abäufen 

Der Kinderreport 2012 zeigt: Mitbestimmung stärkt Resilienz, besonders bei Kindern in belastenden Lebenssituationen. 

3. Auch dein inneres Kind möchte gefragt werden

Kennst du das?

  • Du möchtest etwas sagen, schluckst es aber herunter.
  • Du triffst Entscheidungen und zweifelst sofort.
  • Du hast Angst, dich mitzuteilen, aus Sorge andere zu belasten.

Das ist oft dein inneres Kind, das nie gelernt hat, dass seine Stimme zählt. Es denkt: “Ich muss mich anpassen, um geliebt zu werden”.

Doch es ist nie zu spät, dieser inneren Stimme neue Erfahrungen zu schenken.

In unserem Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” kannst du genau das lernen: Deine alten Prägungen erkennen, ihnen mit Mitgefühl begegnen und neue, stärkende Erfahrungen verankern. Klicke hier und entdecke den Kurs!

4. So stärkst du Mitbestimmung im Alltag – für Kinder und für dich

Für Eltern & Fachpersonen:

  • Biete Auswahlmöglichkeiten statt starrer Vorgaben.
  • Frage Kinder regelmäßig: “Was würdest du dir wünschen?”
  • Nimm ihre Antworten ernst, auch wenn du nicht alles umsetzen kannst.
  • Erkläre Entscheidungen kindgerecht, statt sie einfach durchzusetzen.

Für dich selbst:

  • Spüre in dich hinein: “Was will ich gerade wirklich?” Und gib dieser Stimme Raum.
  • Gib dir die Erlaubnis, dich selbst zu fragen: “Was tut mir gut?”
  • Achte auf Situationen, in denen du dich zurücknimmst und über, dich freundlich zu zeigen, bspw. durch Sätze wie “Ich sehe das anders” oder “Das ist mir wichtig”. 

Fazit: Mitbestimmung ist ein Geschenk, das Selbstwert schafft 

Wenn Kinder erleben: “Ich werde gehört, ich darf mitgestalten”, entsteht echte emotionale Sicherheit. Mitbestimmung ist keine Erziehungsstrategie, sie ist ein Ausdruck von gegenseitigem Respekt und Beziehung auf Augenhöhe. Sie macht Kinder stark und heilt auch dein inneres Kind.

Denn wer mitentscheiden darf, lernt: “Ich bin nicht Objekt von Entscheidungen. Ich bin Subjekt meines Lebens”. 

Und genau darin liegt die Kraft, die uns durchs Leben trägt.

Fehlerfreude statt Fehlerangst: Wie Kinder Resilienz durch Vertrauen entwickeln

1. Misserfolg ist kein Makel, sondern ein Meilenstein

Viele Kinder interpretieren Misserfolge als Beweise für ihre Unzulänglichkeit: 

  • “Ich bin dumm.”
  • “Ich kann das nie.” 
  • “Ich bin nicht gut genug.”

 Doch Fehler sind keine Schwächen, sie sind Lernmomente und dadurch der natürliche Weg zu mehr Widerstandskraft. Kinder lernen durch Ausprobieren, Scheitern und Wiederholen – wenn wir sie lassen.

Die Kauai-Studie zeigt: Resiliente Kinder sind nicht jene, die nie scheitern – sondern die, die trotz Rückschlägen weitermachen.

Unser Tipp an dich: Teile eigene Erfahrungen..

Erzähle deinem Kind, wann dir etwas misslungen ist – und was du daraus gelernt hast. Das zeigt: Auch Erwachsene scheitern. Und das ist nicht schlimm, sondern menschlich.

Reflexionsfrage:

Was denkst du über dich selbst, wenn dir etwas nicht gelingt?
Kommt da Scham, Wut, Selbstkritik? 

Diese Stimmen stammen oft aus der Kindheit – aus Momenten, in denen du dich nur “richtig” gefühlt hast, wenn du alles richtig gemacht hast.

Hier setzt die Arbeit mit dem inneren Kind an: Altes erkennen, um Neues weitergeben zu können.

2. Fehler begleiten – nicht ausbügeln

Der Impuls ist verständlich: Wenn Kinder scheitern, wollen wir helfen, korrigieren, “retten”. Doch Resilienz entsteht nicht durch perfekte Lösungen, sondern durch die Erfahrung: 

“Ich darf straucheln. Und ich finde selbst wieder auf meinen Weg zurück”.

Sichere Beziehungen spielen dabei eine zentrale Rolle: Kinder, die spüren, dass sie unabhängig von Leistung geliebt und begleitet werden, stärken nachhaltig ihre Resilienz. Besonders in belastenden Situationen hilft diese Bindung, Stress abzubauen und wieder in die eigene Kraft zu finden.

Unser Tipp: Statt Lösungen zu liefern, stelle Fragen.

  • “Was war für dich schwierig?”
  • “Was könntest du nächstes Mal anders probieren?”
  • “Wie fühlst du dich gerade damit?”

Das Ziel ist nicht, das Kind vor Frust zu schützen, sondern ihm das Vertrauen mitzugeben, damit umgehen zu können. Denn genau in diesen Momenten entwickelt sich emotionale Stärke.

Sag nicht:

“Ist doch nicht so schlimm!”

 lieber:

Ja, das war gerade richtig schwer. Und ich bin bei dir.”

Für Pädagog:innen: Du musst nicht jede Situation “lösen”. Präsenz und Empathie wiegen oft mehr als jede Antwort.

3. Scheitern ist nicht gleich Versagen

Viele Kinder – und auch Erwachsene – setzen Fehler mit persönlichem Versagen gleich. “Ich habe einen Fehler gemacht” wird zu “Ich bin ein Fehler”.

Diese Verwechslung ist gefährlich. Denn sie verknüpft den Selbstwert mit Leistung.

Unser Tipp: Trenne Verhalten von Persönlichkeit.

  • “Das war eine unkluge Entscheidung, aber du bist deshalb kein schlechter Mensch.”
  • “Du hast die Aufgabe nicht geschafft, aber das heißt nicht, dass du unfähig bist.”

Es lohnt sich der Blick nach innen: Hattest du als Kind das Gefühl, perfekt sein zu müssen, um geliebt zu werden? Dann wird dein inneres Kind sich bei Fehlern heute noch bedroht fühlen.

Ein gesundes Selbstwertgefühl entsteht dort, wo ein Mensch als Person angenommen wird – unabhängig von seiner Leistung.

Unser Kurs-Tipp für dich:
Der Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” begleitet dich Schritt für Schritt dabei, alte Muster zu erkennen und neue Wege im Umgang mit dir selbst zu gehen. Besonders hilfreich, wenn du als Elternteil oder Fachkraft deine Haltung bewusst verändern möchtest. Klicke hier und erfahre mehr über den Kurs: “Das Kind in dir muss Heimat finden”.

Fazit: Vertrauen ist der Schlüssel

Fehler sind nicht das Gegenteil von Erfolg, sondern ein Teil davon. Wenn Kinder erleben dürfen, dass sie Fehler machen können, ohne beschämt zu werden, entsteht:  Vertrauen. In sich selbst. In dich. In das Leben.

Und dieses Vertrauen wächst, wenn wir Erwachsene unsere alten Muster loslassen.  Du musst nicht perfekt sein, du darfst lernen. Genau wie dein Kind.

Du möchtest diesen Weg gehen – für dich und die Kinder, die du begleitest?
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Emotionale Intelligenz als Basis für Selbstwert: Wie Kinder lernen, ihre Gefühle zu verstehen

Was ist emotionale Intelligenz? Und warum stärkt sie den Selbstwert?

Emotionale Intelligenz ist kein Trendwort, sie ist ein zentraler Bestandteil emotionaler Reife und das  Fundament für psychische Stabilität und einen gesunden Selbstwert. Sie umfasst: 

  • Die Fähigkeit, eigene Gefühle zu erkennen und zu benennen
  • Empathie: das Einfühlen in die Gefühle anderer
  • Die Fähigkeit zur Selbstregulation – und bei Kindern: zur Co-Regulation mit Bezugspersonen

Kinder, die lernen: “Meine Gefühle sind okay” entwickeln ein tiefes Vertrauen in sich selbst. Sie spüren “Ich bin liebenswert, auch mit Wut oder Traurigkeit”. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl langfristig. 

Verbindung zum inneren Kind: Erwachsene, die sich schwer tun mit Gefühlen, haben in ihrer Kindheit gelernt, dass bestimmte Gefühle, wie Trauer, Angst oder Wut nicht erwünscht sind. Wenn wir Kindern heute emotionale Begleitung schnken, heilen wir auch unser eigenes inneres Kind.

Wie emotionale Intelligenz bei Kindern entsteht und wie wir sie fördern

Emotionale Kompetenz ist nicht angeboren, sie wird durch Beziehung gelernt. Kinder brauchen Bezugspersonen, die fühlen, benennen und begleiten können.

Gefühle benennen: Sprache für das Unsichtbare

Kinder brauchen Worte für das, was sie fühlen. Beispiel: 

„Du bist gerade richtig wütend, oder? Das fühlt sich heiß und stark an, stimmt’s?“ 

Nur was benannt wird, kann verstanden und reguliert werden. 

Praxisimpuls: Gefühlskarten

  • Visualisieren verschiedene Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Freude, Angst).
  • Helfen Kindern, Gefühle zuzuordnen und zu benennen.
  • Ideal im Morgenkreis, in Übergangsphasen oder bei Konflikten.

Empathie fördern: “Was brauchst du gerade?”

Empathie entwickelt sich durch gelebte Empathie. Wenn ein Kind gefragt wird: 

“Was brauchst du gerade?” – entsteht Verbindung statt Bewertung. 

Methodischer Impuls: Gefühls-Check-ins

  • Regelmäßige kurze Runden, in denen Kinder ihren emotionalen Zustand mitteilen (z.B. beim Frühstück oder Tagesstart in der Kita).
  • Kinder benennen ihren inneren Zustand
  • Fördert Selbstwahrnehmung und emotionale Ausdrucksfähigkeit

Co-Regulation: Der emotionale Anker

Kleine Kinder können starke Emotionen nicht allein regulieren. Sie brauchen Bezugspersonen, die ihre Nervensysteme “mitregulieren” und deren ruhige Präsenz ihnen zeigt: 

“Deine Gefühle sind okay. Ich bin bei dir”. 

Wenn du ruhig bleibst, hilfst du dem Kind, sich selbst zu regulieren. Das ist emotionales Lernen durch Beziehung.

Emotionen begleiten statt beseitigen: So geben wir Kindern echte emotionale Sicherheit

Viele Erwachsene möchten unangenehme Gefühle vermeiden, weil sie es selbst nie anders gelernt haben. 

Doch emotionale Intelligenz bedeutet:

  • Gefühle dürfen da sein.
  • Gefühle sagen etwas Wichtiges aus.
  • Gefühle verändern sich, wenn sie gefühlt werden dürfen.

Neue Sprachmuster für emotionale Begleitung

  • Statt “Ist doch nicht so schlimm”
  • Lieber: “Du bist traurig. Magst du mir erzählen, was passiert ist?“
  • Statt “Jetzt reiß dich mal zusammen“
  • Lieber: “Du bist ganz aufgewühlt. Ich bin bei dir.”
  • Statt “Das ist kein Grund, so zu schreien”
  • Lieber: „Ich sehe, dass du richtig wütend bist. Das darfst du sein.”

Diese Sätze öffnen einen Raum, in dem Kinder sich angenommen fühlen, gerade wenn sie überfordert sind. Sie spüren: “Ich bin nicht falsch. Ich darf fühlen. Und ich werde gehalten”. Das ist emotionale Intelligenz in Aktion und so entsteht emotionale Sicherheit, die Basis für Selbstwert und emotionale Resilienz.

Was Kinder daraus lernen:

  • Gefühle sind nicht gefährlich.
  • Ich darf fühlen und gleichzeitig in Beziehung bleiben.
  • Ich werde geliebt, auch mit Wut oder Tränen.

Heilsamer Nebeneffekt: Erwachsene entwickeln im Umgang mit Kindergefühlen oft neues Mitgefühl für ihr eigenes Kindsein – und heilen dadurch eigene emotionale Wunden.

Konkrete Alltagstipps: So bringst du emotionale Intelligenz in dein Zuhause oder deine Einrichtung

Es braucht keine Programme, um emotionale Intelligenz zu fördern. Es braucht vor allem: Präsenz, Sprache und die Bereitschaft, Gefühle willkommen zu heißen.

Vier alltagstaugliche Übungen:

  1. Gefühlsbarometer an der Tür
    • Kinder markieren mit Magneten oder Klammern, wie sie sich heute fühlen.
    • Hilft beim Start in den Tag und lädt zur Reflexion ein.

  2. Die Frage  Tages: “Was brauchst du gerade?”
    • Jeden Tag in einem anderen Moment bewusst fragen.
    • Fördert die Selbstwahrnehmung und Bedürfnisorientierung.

  3. Das Wut-Kissen
    • Ein Ort, an dem Kinder ihre Wut körperlich rauslassen dürfen, ohne Scham, ohne Strafe.
    • Macht Emotionen körperlich begreifbar.

  4. Abendliche Gefühlsrituale
    • “Was war heute schön?”, “Was war schwer?” – zwei einfache Fragen für den Tagesabschluss, die Nähe und Reflexion fördern.

Vertiefung für Erwachsene: Der Online-Kurs “Kinder stärken – Selbstwert fördern” der Stefanie Stahl Akademie zeigt praxisnah, wie du das emotionale Fundament für Selbstwert legst und dabei auch dein eigenes inneres Kind stärkst. Hier klicken und den Kurs entdecken!

Oder lies das Buch von Stefanie Stahl “Nestwärme, die Flügel verleiht”. Eine Einladung an Eltern, weniger zu tun und bewusster zu sein. Statt Erziehungsstress steht die Beziehung im Fokus: Wer sich selbst besser versteht, kann gelassener, klarer und liebevoller für sein Kind da sein.

Fazit: Kleine Fragen mit großer Wirkung

Wenn wir Kindern dabei helfen, ihre Gefühle zu verstehen, vermitteln wir ihnen nicht nur emotionale Intelligenz, sondern schenken ihnen auch ein tiefes Gefühl von Sicherheit und Selbstannahme. Wir vermitteln: “Du darfst fühlen. Du wirst verstanden. Du bist hier willkommen, auch wenn du dich traurig, wütend oder ängstlich fühlst”. Und nicht nur das: Durch die emotionale Begleitung von Kindern findet oft auch die Begegnung mit unserem eigenen inneren Kind statt. Eventuell verspürst du beim Lesen selbst, wie vertraut dir manche alten Sätze erscheinen – Sätze, die du in deiner Kindheit vernommen hast. Sätze, die dich geprägt haben. In diesen Momenten liegt eine große Chance: Du kannst heute anders reagieren. Für dein Kind. Für die Kinder, mit denen du arbeitest. Und für dich selbst.

Denn emotionale Intelligenz entwickelt sich nicht von allein. Ihr Wachstum findet in Beziehungen statt. In echten Begegnungen. In kleinen Momenten des Innehaltens, in denen du fragst: “Was brauchst du gerade?”, kannst du dich selbst besser kennenlernen.

Du möchtest tiefer in das Thema einsteigen?

Dann entdecke unsere Online-Kurse der Stefanie Stahl Akademie. Die dich dabei unterstützen, emotionale Kompetenz bei Kindern zu fördern und dabei selbst alte Muster zu erkennen und zu transformieren:

Affirmationen für Kinder: 10 Wege, ihr Selbstwertgefühl zu stärken

1. Morgens am Spiegel: Den Tag mit Selbstvertrauen starten

Der Tag beginnt nicht erst im Klassenzimmer, sondern im Kopf. Kinder, die sich morgens selbst stärken, gehen mit mehr innerer Sicherheit durch den Tag. Nutze die Zeit nach dem Aufstehen für stärkende Routine – z.B. mit positiven Spiegel-Affirmationen: 

  • “Ich bin wertvoll.”
  • “Ich darf ich selbst sein.”
  • “Ich bin neugierig und offen für Neues.”

Der Grund dafür: Wiederholungen prägen sich tief ein. Gerade morgens ist das Gehirn besonders aufnahmefähig, weshalb es die ideale Zeit für stärkende Botschaften ist. Morgendliche Affirmationen helfen Kindern, mit mehr Selbstbewusstsein und innere Stabilität in den Tag zu starten.

2. Mutmacher in schwierigen Momenten

Ob Wutanfall, ein Klassenarbeit oder Streit – in emotionalen Momenten brauchen Kinder verbale Anker: 

  • “Ich darf Fehler machen und wachse daran.”
  • “Ich bin nicht allein.”
  • “Ich kann das schaffen, auch wenn es schwer ist.”

Psychologische Grundlage: Affirmationen wie diese fördern emotionale Regulation und stärken die Resilienz – ganz ohne Druck oder Schönreden. 

3. Einschlafrituale mit Affirmationen für Geborgenheit

Gerade abends sind Kinder besonders empfänglich für emotionale Nähe. Affirmationen beim Einschlafen schaffen ein Gefühl von Sicherheit: 

Beispiele für Einschlafsätze:

  • “Ich bin sicher und geborgen.”
  • “Ich werde geliebt, so wie ich bin.”

Ein Tipp für dich: Wiederhole die Sätze in ruhiger Stimme beim Kuscheln oder Vorlesen. Sie wirken wie ein innerer Schutzmantel für die Nacht.

4. Affirmationen kreativ gestalten

Lass dein Kind mitgestalten – so verankern sich Affirmationen noch tiefer: 

  • Bastelt gemeinsam Affirmationskarten
  • Gestaltet Poster mit Lieblingssätzen
  • Fragt: “Welche Sätze lassen dich stark fühlen?”

Tipp für dich und dein Kind: Durch das kreative Gestalten werden die Aussagen nicht nur verstanden, sondern auch gefühlt und oft sogar stolz weitergegeben. Die kreative Auseinandersetzung mit Sprache stärkt so nicht nur das Selbstbild, sondern auch die Bindung zwischen dir und deinem Kind.

5. Sprache in Konflikten bewusst nutzen

Die Worte, die Kinder in Konfliktsituationen hören, prägen ihr Selbstbild langfristig. Ein bewusster Perspektivwechsel hilft: 

Statt: “Jetzt stell dich nicht so an.”

Lieber: “Ich sehe, dass dich das gerade überfordert. Ich bin bei dir.”

Warum das heilsam sein kann: Kinder formen ihr Selbstbild durch das, was sie in schwierigen Momenten über sich hören. Deine Worte können Muster brechen und heilsame neue Wege eröffnen.

6. Realistische Affirmationen statt Wunschdenken

Nicht jede Affirmation wirkt – vor allem, wenn sie nicht zur Lebensrealität passt. Statt “Ich bin eins mit dem Universum” lieber: 

Vermeide abstrakte Aussagen wie:

Statt: “Ich bin eins mit dem Universum.”
Stattdessen: “Ich darf so sein, wie ich bin.” Oder: “Ich bin wichtig – für mich und andere.”

Denk daran: Affirmationen für Kinder sollten realistisch, konkret und emotional erreichbar sein.

7. Affirmationen in Übergängen nutzen

Übergänge wie Kitawechsel, Arztbesuche oder  Trennungssituationen bringen oft Unsicherheit mit sich. Stärkende Aussagen helfen:

  • “Du bist nicht allein.”
  • “Du darfst traurig sein und wirst trotzdem getragen.”

Merke: Affirmationen in Übergangsphasen schaffen emotionale Brücken und geben Halt in Zeiten der Veränderung. 

8. Gruppen stärken: Affirmationen im pädagogischen Alltag 

Auch im Morgenkreis, in Coachinggruppen oder Schulklassen lassen sich Affirmationen wirksam einsetzen. 

Beispiele:

  • “Wir hören einander zu.”
  • “Jeder von uns ist wichtig.”

Für Pädagog:innen: Solche Gruppenerlebnisse fördern das Gefühl von Zugehörigkeit und Wertschätzung, gerade für Kinder mir schwierigen Startbedingungen. 9. Affirmationen in Krisen begleiten: Emotionale Sicherheit geben Bei Trauer, Krankheit oder Verlust fehlen oft die Worte, aber nicht das Bedürfnis nach Halt.

Hier wirken Affirmationen als emotionale Leitplanken:

  • “Du bist mehr als das, was passiert ist.”
  • “Dein Wert bleibt, auch wenn gerade alles anders ist.”

Sei dir bewusst: Affirmationen ersetzen kein Gespräch, aber sie öffnen einen sicheren Raum dafür.

10. Vorbild sein – dein inneres Kind hört mit

Wie du mit dir selbst sprichst, prägt dein Kind. Sagst du oft:

  • “Ich kriege das eh nicht hin.”
    oder
  • “Ich gebe mein Bestes – das reicht.”

Kinder übernehmen deine innere Haltung. Wenn du selbstmitfühlend mit dir umgehst, lernen sie: Ich darf das auch. 

Der wichtigste Satz, den dein Kind hören kann?
Der, den du dir als Kind gewünscht hättest.

Fazit: Affirmationen stärken Kinder von innen heraus

Affirmationen sind mehr als schöne Sätze. Sie werden zur inneren Stimme deines Kindes. Wenn du bewusst stärkende Botschaften im Alltag nutzt, hilfst du deinem Kind, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, das auch in Krisen trägt.

Auch für dich selbst können Affirmationen heilsam sein. Sie laden ein, dein eigenes inneres Kind zu stärken und alte Glaubenssätze zu hinterfragen. Je klarer du in deinem Selbstwert stehst, desto authentischer wirkst du – als Mensch, Elternteil oder Pädagog:in. Wenn du tiefer in diese Themen einsteigen willst, bieten dir unsere Online-Kurse in der Stefanie Stahl Akademie fundierte Unterstützung und praktische Werkzeuge:

Die 5 Ernährungstricks – Wie deine Ernährung deine Psyche beeinflusst

Ernährung und Psyche: Wie unser Essen unsere Gefühle beeinflusst

Kennst du das? Bei Stress oder Kummer greifst du wie ferngesteuert zu Schokolade, Chips oder Fast Food? Kein Wunder: Rund 90 % des sogenannten “Glückshormons” Serotonin wird im Darm produziert (die sogenannte Darm-Hirn-Achse) und nicht im Gehirn. Unsere Gefühle beeinflussen also, was wir essen und umgekehrt. 

Emotionales Essen: Alte Muster aus der Kindheit

Viele von uns haben schon als Kind gelernt, sich mit Essen zu trösten. Dieser Mechanismus bleibt oft unbewusst aktiv und prägt unser Essverhalten bis ins Erwachsenenalter.

Reflektionsfrage für dich: Wann hast du als Kind Trost im Essen gesucht? Was hat dir damals wirklich gefehlt? Nähe, Sicherheit oder Aufmerksamkeit?

Nährstoffmangel erkennen: Was deiner Seele fehlt

Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Tryptophan – das sind keine hippen Superfood-Zutaten, sondern echte Stimmungsbooster.

Dr. Yael Adler betont: “Vitamin D ist kein Vitamin, sondern ein Hormon. Und ein Mangel kann depressive Verstimmungen fördern, gerade im Winter.”

Auch ein Jodmangel kann zu innerer Unruhe, Antriebslosigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Was auf den ersten Blick wie ein “emotionales Tief” wirkt, kann biochemische Ursachen haben.

Mini-Impuls für dich: Notiere dir heute Abend drei Lebensmittel, die du regelmäßig isst und recherchiere, ob sie dich eher stärken oder schwächen – emotional wie körperlich.

Zucker und Sucht: Warum dein Körper ständig nach Süßem verlangt

Zucker aktiviert unser Belohnungssystem, doch langfristig verstärkt er emotionale Tiefs.  Dr.Yael Adler erklärt:

“Industrieller Zucker kann wie eine Sucht wirken. Je mehr wir davon essen, desto stärker verändert sich unser Belohnungssystem.”

Gerade bei innerer Leere oder ungelösten Kindheitskonflikten wird Zucker schnell zum emotionalen Ersatz. 

Frage dich: Was brauchst du wirklich, wenn du gestresst automatisch zu etwas Süßem greifst?

Gute Fette für gute Laune: Die Macht der Omega 3-Fettsäuren

Nicht alle Fette machen müde. Im Gegenteil: Manche sind echte Seelenschmeichler . Avocados, Nüsse, Leinsamen und pflanzliche Öle enthalten ungesättigte Fettsäuren, die deine Konzentrationsfähigkeit und Stimmung verbesser können.

Tipp für dich: Integriere morgens eine Handvoll Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder Leinöl in dein Frühstück – als kleine Selbstfürsorge-Geste.

Emotionaler Hunger vs. körperlicher Hunger

Oft essen wir aus Langeweile, Stress oder zur Selbstberuhigung – nicht aus echtem Hunger. Unser Essverhalten ist ein Spiegel innerer Prägungen. 

Die zentrale Botschaft dieser Podcast-Folge lautet: Achte auf deine Bedürfnisse, nicht auf den nächsten Snack.

Übung: Frag dich vor deiner nächsten Mahlzeit:

  • Habe ich wirklich körperlichen Hunger?
  • Oder ist es ein emotionaler Hunger nach Nähe, Ruhe oder Trost?

Darm-Hirn-Achse: Wenn dein Bauch mit dem Kopf spricht

Die Verbindung zwischen Psyche und Verdauung ist wissenschaftlich belegt. . Hormone, Neurotransmitter, Verdauung und Emotionen stehen in engem Austausch. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse kommuniziert der Darm direkt mit dem Gehirn. 

Symptome wie: 

  • Reizdarm
  • Essstörungen (z.B. Anorexie, Bulimie, Binge-Eating)
  • chronische Müdigkeit

…können Ausdruck seelischer Belastungen sein – besonders bei unverarbeiteten Kindheitserfahrungen.

Eine Botschaft für dich: Dein Körper ist kein Gegner, sondern ein Verbündeter auf deinem Weg zur Heilung. 

Alltags-Tool: Die Bunte-Teller-Regel

Dr.Yael Adler empfiehlt, bei jeder Mahlzeit auf Farbvielfalt zu achten – als einfache Orientierung für Nährstoffvielfalt. Bunt heißt in dem Fall: pflanzlich, frisch und abwechslungsreich.

Visualisiere deinen Teller als Palette:

  • Rot: Paprika, Tomaten
  • Grün: Spinat, Brokkoli
    Gelb: Mais, Kürbis
  • Lila: Aubergine, Rotkohl
  • Weiß: Blumenkohl, Bohnen

Ein liebevoll gedeckter Teller sendet deinem inneren Kind ein kraftvolles Signal: “Ich kümmere mich um dich”.

Du willst tiefer eintauchen?

Hör dir die ganze Podcastfolge an:

In Folge von “So bin ich eben” erklären Stefanie Stahl, Lukas Klaschinski und Dr. Yael Adler detailliert, wie du durch Ernährung emotionale Stabilität gewinnen kannst. 

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Fazit: Ernährung ist der Spiegel deiner Psyche

Wie wir essen, beeinflusst unsere Gefühle – und unsere Gefühle beeinflussen, was wir essen. 

Wer achtsam mit seinem Körper umgeht, trifft liebevolle Entscheidungen, statt in unbewussten Mustern gefangen zu bleiben.

Vielleicht beginnt deine seelische Heilung heute – mit einer warmen Suppe oder einem bunten Teller.

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