Gefühle

Trennung verarbeiten: Wie du Liebeskummer überwindest, alte Wunden heilst und deinen Selbstwert stärkst

Warum Trennungsschmerz so intensiv ist

Es ist nicht “nur” Liebeskummer – eine Trennung bedeutet nicht nur das Ende einer Beziehung, sie kann uns in unserer Tiefe erschüttern. Oft wird dabei nicht nur der aktuelle Verlust spürbar, sondern auch alte emotionale Wunden: Verlustangst, das Gefühl nicht gut genug zu sein, emotionale Abhängigkeit. Diese Trigger stammen häufig aus der Kindheit. Wenn du früh gelernt hast, dass Liebe an Bedingungen geknüpft ist oder du für Nähe kämpfen musstest, wird eine Trennung besonders schmerzhaft empfunden.

Neurobiologisch ist Liebeskummer ein Ausnahmezustand. Das Gehirn reagiert ähnlich wie bei körperlichem Schmerz. Das erklärt, warum du dich ausgelaugt, schlaflos oder wie betäubt fühlst. Und dann kommen noch “nicht genug warst”, sondern zeigt, wie tief du lieben kannst – nicht, dass du gescheitert bist.

Gefühle zulassen statt verdrängen

Der Impuls, den Schmerz “schnell loswerden” zu wollen ist verständlich, aber nicht hilfreich. Echte Heilung beginnt, wenn du dir erlaubst, dich zu fühlen, ohne dich zu verurteilen. 

Hilfreiche Strategien: 

  • Gefühlstagebuch: Was bewegt dich heute? Welche Gedanken kehren wieder?
  • Selbstmitgefühl aktivieren: Atme bewusst, wenn es eng wird und leg die Hand auf dein Herz: “Ich bin da.
  • Stützender Satz: Finde einen Satz, der dich trägt, z. B.: Ich muss das nicht alleine schaffen.

Veränderung geschieht nicht linear – Trennungsverarbeitung verläuft in Wellen. Du darfst rückfällig werden, traurig sein und dich gleichzeitig wieder aufbauen.

Dein inneres Kind will gesehen und getröstet werden

In der Krise meldet sich oft dein inneres Kind – die verletzte Version deiner selbst aus früheren Lebensphasen. Es fühlt sich hilflos, ungeliebt oder schuldig – auch wenn das objektiv nicht zutrifft.

Typische Glaubenssätze:

  • “Ich bin nicht wichtig.”
  • “Ich werde immer verlassen.”
  • “Ich bin schuld.”

Diese Sätze stammen nicht von deinem erwachsenen Ich, sondern vom inneren Kind, das jetzt deine Zuwendung braucht.

Übungen zur “Inneren Kind”-Arbeit:

  1. Schreib deinem inneren Kind einen Brief.
    Stell dir vor, du sprichst zu deinem jüngeren Ich. Was braucht es jetzt von dir? Vielleicht: “Ich bin da. Du musst nicht stark sein. Ich halte dich.”
  2. Bau dir einen sicheren Ort in deiner Vorstellung.
    Ein Platz, an dem du dich geborgen fühlst. Stell dir vor, wie dein inneres Kind dort sitzt und du als Erwachsene:r dich dazusetzen und es trösten darfst.
  3. Fang an, mit dir zu sprechen, wie mit einem geliebten Menschen.
    Würdest du einer Freundin sagen, sie sei selbst schuld am Liebeskummer? Oder dass sie nicht genug ist? Nein. Dann sei auch mit dir nicht so streng.

Selbstwert aufbauen nach einer Trennung

Eine Trennung kann dein Selbstwertgefühl erschüttern – besonders, wenn du dich zuvor stark über die Beziehung definiert hast. Doch dein Selbstwert ist nicht verloren, er ist nur “leise” geworden. 

Fragen, die dich stärken:

  • Was hat dir früher Freude gemacht – ganz unabhängig von Partnerschaft?
  • Wofür bewunderst du dich selbst – auch in kleinen Dingen?
  • Wer bist du, wenn niemand etwas von dir erwartet?

Du bist mehr als dein Beziehungsstatus. Und mehr als das Ende dieser Beziehung. Du bist ein Mensch mit Bedürfnissen, Träumen, Werten und das verändert sich nicht.genau das 

Liebevoll loslassen lernen

Loslassen bedeutet nicht, dass dir die Beziehung egal war. Es heißt: Du erkennst an, was war – und gibst dir selbst die Erlaubnis, neu zu beginnen.

Impulse für deinen Abschluss:

  • Ein Abschiedsritual: Schreib einen Brief an deinen ehemaligen Partner, ohne ihn abzuschicken. Sag alles, was du noch sagen willst. Und dann: verbrenne oder vergrabe den Brief. Mach Raum für Neues.
  • Eine Liste von Erkenntnissen: Was hast du in der Beziehung gelernt? Was nimmst du mit? Und was lässt du bewusst zurück?
  • Der Wunsch für die Zukunft: Frage dich – Was wünsche ich mir künftig von einer Beziehung? Und was wünsche ich mir von mir selbst?

Beziehungsmuster erkennen und verändern

Viele Menschen erleben wiederkehrende Muster in Beziehungen, z.B. emotionale Abhängigkeit, übermäßige Anpassung oder Angst vor Nähe. Diese Muster sind nicht dein Fehler, sondern ein Signal: Jetzt darfst du liebevoll hinschauen. Die Veränderung beginnt bei dir!

Fazit: Trennung verarbeiten – und dich slebst neu entdecken

Eine Trennung ist schmerzhaft. Aber sie kann auch ein Wendepunkt sein: Ein Moment, in dem du dich selbst wieder findest, dich stärkst, dich siehst.

  • Du darfst traurig sein, weil du tief geliebt hast. 
  • Du darfst wütend sein, weil etwas Wichtiges zu Ende ging. 
  • Und du darfst heilen, in deinem Tempo. 

Wenn du dich auf diesem Weg begleiten lassen möchtest, dann empfehlen wir dir den Online-Kurs: “Liebeskummer überwinden” in der Stefanie Stahl Akademie. Verstehe deinen Schmerz, erkenne alte Muster und finde zurück in deine Kraft:  Klicke hier für mehr Informationen zum Online-Kurs!

Stefanie Stahls Empfehlungen im Mai 2025: So stärkst du deinen Selbstwert und den deines Kindes

Glaubenssätze erkennen und liebevoll durchbrechen

Viele von uns tragen unbewusste Überzeugungen in sich, die tief in der Kindheit entstanden sind. Sätze wie “Ich muss leisten, um geliebt zu werden” oder “Ich darf keine Schwäche zeigen” beeinflussen unser Selbstbild – oft negativ.

Was du in diesem Beitrag lernst:

  • Wie (früh-)kindliche Erfahrungen zu negativen Glaubenssätzen führen
  • Warum diese inneren Programme so hartnäckig sind
  • Wie du sie mit Selbstmitgefühl und gezielten Übungen auflöst

Wenn du den gesamten Artikel lesen möchtest, besuche diesen Link: ”Glaubenssätze erkennen und liebevoll durchbrechen”

Tipp: Der Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” unterstützt dich dabei, den Ursprung deiner Glaubenssätze zu verstehen und neue, stärkende Muster zu etablieren. Klicke hier auf den Link zum Online-Kurs, um mehr über die Inhalte zu erfahren. 

Die 5 Ernährungstricks – Wie deine Ernährung deine Psyche beeinflusst

Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unser emotionales Gleichgewicht. Wenn du dich oft ausgelaugt oder unausgeglichen fühlst, lohnt sich ein Blicka uf deine Essgewohnheiten.

Was du in diesem Beitrag lernst:

  • Welche Nährstoffe dein Nervensystem wirklich stärken
  • Wie du emotionales Essen besser verstehst – ohn dich zu verurteilen
  • Warum ein achtsamer Umgang mit Genuss deinen Selbstwert unterstützt 

Wenn du den gesamten Artikel lesen möchtest, besuche diesen Link: ”Die 5 Ernährungstricks – Wie deine Ernährung deine Psyche beeinflusst”

Ergänzend empfehlenswert: Der Online-Kurs “Unterbewusstsein stärken – mit Selbsthypnose” kann helfen, emotionale Essmuster bewusst zu verändern und dein inneres Gleichgewicht zu stabilisieren. Klicke hier auf den Link zum Online-Kurs, um mehr über die Inhalte zu erfahren. 

Richtig loben – So stärkst du das Selbstwertgefühl von Kindern nachhaltig

Vielleicht fragst du dich als Mutter, Vater oder pädagogische Fachkraft: Wie kann ich Kinder wirklich in ihrem Selbstwert unterstützen, ohne sie abhängig von Lob zu machen? Die Antwort liegt in einem bewussten Umgang mit Sprache und in differenziertem Feedback statt pauschaler Bewertung. 

Was du in diesem Beitrag lernst:

  • Warum klassisches Lob nicht immer stärkt – und was stattdessen hilft
  • Wie du das “Wie” statt nur das “Was” erkennst
  • Weshalb du gleichzeitig auch dein eigenes inneres Kind särkst

Wenn du den gesamten Artikel lesen möchtest, besuche diesen Link: ”Richtig loben – So stärkst du das Selbstwertgefühl von Kindern nachhaltig” 

Empfehlung zur Vertiefung: Klicke hier und entdecke den Kurs “Kinder stärken – Selbstwert fördern” – der Kurs für Eltern und Fachkräfte mit praktischen Tools für den Alltag. 

Fazit: Selbstwert stärken – für dich und die nächste Generation

Manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, um tiefsitzende Muster zu hinterfragen. Die Lieblingsbeiträge aus dem Mai zeigen: Dein heutiges Erleben ist eng mit deinem inneren Kind verknüpft -und jede bewusste Entscheidung kann Veränderung bedeuten.

Egal ob du hinderliche Glaubenssätze loslassen, deine emotionale Balance stabilisieren oder das Selbstwertgefühl deines Kindes stärken möchtest: Die Stefanie Stahl Akademie begleitet dich mit fundierten Kursen, praxisnahen Impulsen und einem klaren Ziel: Mehr Selbstwert. Mehr Verbindung. Mehr innere Stärke.

Stärken bei Kindern erkennen: So förderst du Selbstvertrauen und innere Stärke

Warum Stärken bei Kindern oft übersehen werden

Sätze wie “Das Kind ist lieb, aber es dürfte ruhig selbstbewusster sein.” Oder: “Warum traut es sich nicht, für sich einzustehen?” zeigen oft nicht fehlende Anerkennung, sondern ein einseitiges Verständnis von Stärke. 

Viele Erwachsene wurden selbst nur für Leistung oder Anpassung gelobt und geben diesen Blick unbewusst weiter. Unsere eigene Kindheit prägt, was wir bei Kindern wahrnehmen:gute Noten, ruhiges Verhalten oder soziale Anpassung.

Doch wahre Stärken bei Kindern zeigen sich oft ganz anders: in Empathie, Kreativität, Durchhaltevermögen oder Gerechtigkeitssinn. 

Reflektionsfrage:  Wurdest du als Kind für dein Wesen geschätzt oder nur für das, was du “gut gemacht” hast?

Leise Stärken sichtbar machen – jenseits von Vergleich und Bewertung

Wahre Stärken sind oft leise. Ein Kind, das anderen zuhört und mitfühlt, zeigt soziale Intelligenz. Ein Kind, das konzentriert an etwas tüftelt, beweist Kreativität und Ausdauer. Und ein Kind, das immer wieder hinterfragt, zeigt kritisches Denken, selbst wenn das manchmal anstrengend erscheint.

Stärken bei Kindern erkennen heißt: genau hinzusehen, nicht zu bewerten und auf das zu achten, was dem Kind leicht fällt oder Freude bereitet.

Frage dich im Alltag: Worin geht das Kind auf? Was macht es gerne – auch ohne Lob? Worauf ist es stolz? 

Diese Perspektivverschiebung kann eine Tür öffnen – nicht nur für das Kind, sondern auch für dich.

Das innere Kind als Schlüssel zum wertschätzenden Blick

Wenn du selbst nie das Gefühl hattest “genug” zu sein, reagierst du vielleicht mit überhöhten Erwartungen oder mit Zweifeln, ob ein Kind wirklich stark ist. Kinder spüren diesen inneren Druck. Ob als Elternteil, Erzieher:in, Lehrkraft oder sozialpädagogische Begleitung – Kinder spüren, ob sie wirklich angenommen sind oder ob sie sich erst “beweisen” müssen.

Der Schlüssel liegt darin, deine eigene Prägung zu reflektieren: Frage dich – Wurde ich als Kind in meiner Einzigartigkeit gesehen? Was hätte ich damals gebraucht, um mich sicher und stark zu fühlen?

Und schenke dir heute selbst das Mitgefühl, das du gebraucht hättest.  Denn desto klarer und mitfühlender kannst du auf das Kind vor dir blicken, unabhängig davon, ob es dein eigenes ist oder du es beruflich begleitest.

Wenn du alte Prägungen heilen und eine tiefere Verbindung zu deinem inneren Kind aufbauen möchtest, unterstützt dich dabei der Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” – Klicke hier und erfahre mehr!.

Wenn du außerdem merkst, dass dich der Druck, alles richtig machen zu wollen, im Alltag belastet, findest du hier hilfreiche Impulse für mehr innere Gelassenheit: Klicke hier und lese den Beitrag “Elternsein ohne Druck – Mehr Gelassenheit im Alltag

Online-Kurs-Empfehlung “Kinder stärken – Selbstwert fördern“ für alle, die Kinder auf ihrem Weg begleiten

In diesem Video-Kurs von Stefanie Stahl lernst du:

  • wie du emotionale Grundbedürfnisse bei Kindern erkennst und erfüllst
  • wie du Kinder in ihrem Selbstwert stärkst – jenseits von Lob und Anpassung
  • wie du schwierige Situationen sicher und liebevoll begleitest
  • und wie du deine eigenen Prägungen bewusst reflektierst, um einen klareren Blick zu entwickeln

Ideal für: Eltern, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen, Sozialarbeiter:innen und alle, die Kinder stärken wollen – fundiert, alltagstauglich und psychologisch tiefgehend.

Fazit: Stärken bei Kindern erkennen – und sich selbst darin wiederfinden

Kinder stark zu machen heißt, ihre Stärken wirklich zu sehen. Nicht zu formen, nicht zu fordern, sondern ihnen den Spiegel vorzuhalten, der sagt: Du bist gut, so wie du bist. Wenn du Kinder auf diese Weise begleitest, stärkst du nicht nur sie, sondern auch dich selbst. Denn oft beginnt der Weg zu einer neuen Sichtweise bei deinem eigenen inneren Kind.

Und gleichzeitig heilst du ein Stück weit auch dich selbst. Klicke hier und entdecke den Kurs “Kinder stärken – Selbstwert fördern “.

Richtig loben – So stärkst du das Selbstwertgefühl von Kindern nachhaltig

Warum viel Lob nicht immer hilft

Vielleicht kennst du das aus deiner eigenen Kindheit: Du hast etwas gut gemacht und sofort kam ein “Super!”, “Wie brav du bist!” oder “Du bist unser kleiner Künstler!”. Oberflächlich klingt das positiv. Fühlt sich aber oft leer an. Oder macht abhängig von der Reaktion anderer.

Das Problem:

  • Diese Form von Lob knüpft den eigenen Wert an Leistung oder Gehorsam.
  • Es erzeugt subtilen Erwartungsdruck (“Wenn ich nicht gelobt werde, war es wohl nicht gut genug.”).
  • Es lenkt die Wahrnehmung nach außen: “Was denken die anderen?” statt “Wie fühlt es sich für mich an?”

Kinder lernen dabei, sich über äußere Rückmeldung zu definieren, statt über ihre innere Überzeugung. Und genau hier liegt die Gefahr für ihren Selbstwert. Neue Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie zeigen, dass überhöhtes oder personenbezogenes Lob, gerade bei Kindern mit geringem Selbstwertgefühl, nach hinten losgehen kann, weil sie sich bei Misserfolgen umso mehr infrage stellen.

Bestärken statt bewerten: So funktioniert richtiges Loben

“Richtig loben” bedeutet nicht, inflationär Lob zu verteilen, sondern achtsam und konkret zu spiegeln, was das Kind erlebt, gefühlt oder geschafft hat. So lernen Kinder, sich selbst differenziert wahrzunehmen und entwickeln ein stabiles Selbstwertgefühl, das nicht von äußerer Bewertung abhängig ist.

Typische Unterschiede im Alltag:

  • Statt. “Du bist so schlau!”
    Lieber: “Du hast richtig überlegt und eine gute Lösung gefunden.”
  • Statt: “Du warst heute brav.”
    Eher: “Ich habe gesehen, wie geduldig du gewartet hast.”
  • Statt: “Wow, was für ein schönes Bild!”
    Lieber: “Du hast mit so viel Liebe die Farben ausgesucht.”

Was macht diese Form von Lob bestärkend?

  • Es sieht den Prozess (das Wie) und nicht nur das Ergebnis
  • Es würdigt die innere Haltung und Eigenschaften, wie Geduld, Mut oder Empathie. 
  • Es fördert Selbstwirksamkeit, also das Gefühl: “Ich kann etwas bewirken.”

Die aktuelle Forschung unterstreicht, dass ressourcenorientiertes Feedback nicht nur motivierend wirkt, sondern Kindern auch dabei hilft, sich in Übergangsphasen, wie beim Schulwechsel, emotional sicherer und selbstbewusster zu erleben.

Was dein inneres Kind mit Lob zu tun hat

Viele Erwachsene haben selbst nie, wertschätzendes, differenziertes Feedback erfahren.  Vielleicht wurde nur Leistung gelobt oder Wohlverhalten belohnt. Solche Kindheitsmuster prägen dein heutiges Feedback-Verhalten. Deshalb lohnt sich die bewusste Auseinandersetzung mit dem inneren Kind. Wer als Kind nur durch äußere Anerkennung Wert erfuhr, fällt als Erwachsene:r oft in eine von zwei Rollen:

  • Entweder: Übermäßig loben,  um zu gefallen.
  • Oder: Zurückhaltung, aus Angst, zu viel Einfluss zu nehmen.

Die gute Nachricht: Du kannst heute neue, gesunde Muster etablieren, für dich selbst und für die Kinder, die du begleitest. Dabei kann ein bewusster Umgang mit Lob eine Schlüsselrolle spielen.

Tipp: Im Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” in der Stefanie Stahl Akademie lernst du, wie du alte Prägungen erkennst und neue Wege im Umgang mit dir und anderen gehst. Klicke hier und erfahre mehr!

Konkrete Formulierungsbeispiele für Alltag und Beruf

Statt pauschalem Lob, versuche es mit diesen Formulierungen:

Für Eltern:

  • “Du hast dir richtig viel Mühe gegeben! Ich sehe, wie konzentriert du warst.”
  • “Das war bestimmt nicht leicht – ich finde es stark, dass du’s trotzdem versucht hast.”
  • “Wie hast du dich dabei gefühlt? Ich bin neugierig, was du denkst.”
  • “Du hast heute ganz allein daran gedacht. Das zeigt mir, wie selbstständig du bist.”

Für Pädagog:innen:

  • “Du hast genau hingeschaut, was dein Freund braucht, das war sehr mitfühlend.”
  • “Es ist mutig von dir, vor der Gruppe zu sprechen. Das zeigt Stärke.”
  • “Du hast dich an die Regeln erinnert, auch wenn es schwer war, das war verantwortungsvoll.”

Tipp: Fokussiere dich auf das Wie statt auf das Was. Und frage auch immer wieder nach dem inneren Erleben des Kindes.

Fazit: Feedback, das wachsen lässt

Lob ist keine Erziehungsmethode, sondern Beziehungsarbeit. Wenn wir Kinder bestärken statt bewerten, lernen sie: 

  • sich selbst als kompetent und handlungsfähig zu erleben, 
  • unabhängig vom Urteil anderer ihren eigenen Wert zu erkennen,
  • eine resiliente, innere Haltung zu entwickeln. 

Und du selbst? Auch dein inneres Kind sehnt sich nach echter, ehrlicher Bestärkung. Vielleicht ist es Zeit, auch dir selbst öfter zu sagen: “Das war nicht perfekt, aber ich bin stolz, dass ich es versucht habe.”

Vielleicht spürst du beim Lesen, wie wichtig dir ein wertschätzender Umgang mit Kindern ist und gleichzeitig merkst du, dass du selbst nicht immer das Rüstzeug dafür mitbekommen hast. Im Online-Kurs “Kinder stärken – Selbstwert fördern” bekommst du praktische Impulse, wie du Kinder liebevoll in ihrem Selbstwert stärkst und dich selbst gleich mit. Hier klicken und den Kurs entdecken! 

Mitbestimmung bei Kindern: So förderst du Selbstwert und Selbstwirksamkeit

1. Mitbestimmung ist der Nährboden für Selbstwert und Selbstwirksamkeit

Wenn Kinder erleben, dass ihre Meinungen ernst genommen werden, verinnerlichen sie: 

Sie fühlen sich nicht ausgeliefert, sondern als aktive Mitgestalter:innen ihrer Welt. Kinder, die früh mitentscheiden dürfen, entwickeln ein stärkeres Selbstbild, setzen eher Grenzen und sind resilienter gegenüber Stress und Rückschlägen. Und genau das fehlt vielen von uns: Ein inneres Gefühl von Wert, weil wir gelernt haben zu funktionieren, nicht zu fühlen. Weil über unsere Köpfe hinweg entschieden wurde. Weil Anpassung mehr zählte als Ausdruck. 

2. Mitentscheiden heißt nicht: Alles ist erlaubt

Vielleicht fragst du dich: “Geht dabei nicht die Orientierung verloren?”
Die Antwort ist klar: Nein. Denn Mitbestimmung braucht liebevolle Führung, keine Grenzenlosigkeit.

Beziehungsorientierung bedeutet:

  • Kinder dürfen innerhalb sicherer Rahmen mitgestalten.
  • Erwachsene übernehmen Verantwortung, aber mit Empathie statt Kontrolle.

 Beispiel aus dem Familienalltag:

Statt: “Zieh jetzt deine Jacke an!”

Lieber: “Willst du lieber die blaue oder die rote Jacke anziehen?”

So bleibt der Rahmen klar und das Kind erlebt Selbstwirksamkeit.

Auch in der Schule oder Kita wirkt das:

  • Wahlmöglichkeiten bei Projekten
  • Mitreden bei Regeln
  • Beteiligung an Abäufen 

Der Kinderreport 2012 zeigt: Mitbestimmung stärkt Resilienz, besonders bei Kindern in belastenden Lebenssituationen. 

3. Auch dein inneres Kind möchte gefragt werden

Kennst du das?

  • Du möchtest etwas sagen, schluckst es aber herunter.
  • Du triffst Entscheidungen und zweifelst sofort.
  • Du hast Angst, dich mitzuteilen, aus Sorge andere zu belasten.

Das ist oft dein inneres Kind, das nie gelernt hat, dass seine Stimme zählt. Es denkt: “Ich muss mich anpassen, um geliebt zu werden”.

Doch es ist nie zu spät, dieser inneren Stimme neue Erfahrungen zu schenken.

In unserem Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” kannst du genau das lernen: Deine alten Prägungen erkennen, ihnen mit Mitgefühl begegnen und neue, stärkende Erfahrungen verankern. Klicke hier und entdecke den Kurs!

4. So stärkst du Mitbestimmung im Alltag – für Kinder und für dich

Für Eltern & Fachpersonen:

  • Biete Auswahlmöglichkeiten statt starrer Vorgaben.
  • Frage Kinder regelmäßig: “Was würdest du dir wünschen?”
  • Nimm ihre Antworten ernst, auch wenn du nicht alles umsetzen kannst.
  • Erkläre Entscheidungen kindgerecht, statt sie einfach durchzusetzen.

Für dich selbst:

  • Spüre in dich hinein: “Was will ich gerade wirklich?” Und gib dieser Stimme Raum.
  • Gib dir die Erlaubnis, dich selbst zu fragen: “Was tut mir gut?”
  • Achte auf Situationen, in denen du dich zurücknimmst und über, dich freundlich zu zeigen, bspw. durch Sätze wie “Ich sehe das anders” oder “Das ist mir wichtig”. 

Fazit: Mitbestimmung ist ein Geschenk, das Selbstwert schafft 

Wenn Kinder erleben: “Ich werde gehört, ich darf mitgestalten”, entsteht echte emotionale Sicherheit. Mitbestimmung ist keine Erziehungsstrategie, sie ist ein Ausdruck von gegenseitigem Respekt und Beziehung auf Augenhöhe. Sie macht Kinder stark und heilt auch dein inneres Kind.

Denn wer mitentscheiden darf, lernt: “Ich bin nicht Objekt von Entscheidungen. Ich bin Subjekt meines Lebens”. 

Und genau darin liegt die Kraft, die uns durchs Leben trägt.

Fehlerfreude statt Fehlerangst: Wie Kinder Resilienz durch Vertrauen entwickeln

1. Misserfolg ist kein Makel, sondern ein Meilenstein

Viele Kinder interpretieren Misserfolge als Beweise für ihre Unzulänglichkeit: 

  • “Ich bin dumm.”
  • “Ich kann das nie.” 
  • “Ich bin nicht gut genug.”

 Doch Fehler sind keine Schwächen, sie sind Lernmomente und dadurch der natürliche Weg zu mehr Widerstandskraft. Kinder lernen durch Ausprobieren, Scheitern und Wiederholen – wenn wir sie lassen.

Die Kauai-Studie zeigt: Resiliente Kinder sind nicht jene, die nie scheitern – sondern die, die trotz Rückschlägen weitermachen.

Unser Tipp an dich: Teile eigene Erfahrungen..

Erzähle deinem Kind, wann dir etwas misslungen ist – und was du daraus gelernt hast. Das zeigt: Auch Erwachsene scheitern. Und das ist nicht schlimm, sondern menschlich.

Reflexionsfrage:

Was denkst du über dich selbst, wenn dir etwas nicht gelingt?
Kommt da Scham, Wut, Selbstkritik? 

Diese Stimmen stammen oft aus der Kindheit – aus Momenten, in denen du dich nur “richtig” gefühlt hast, wenn du alles richtig gemacht hast.

Hier setzt die Arbeit mit dem inneren Kind an: Altes erkennen, um Neues weitergeben zu können.

2. Fehler begleiten – nicht ausbügeln

Der Impuls ist verständlich: Wenn Kinder scheitern, wollen wir helfen, korrigieren, “retten”. Doch Resilienz entsteht nicht durch perfekte Lösungen, sondern durch die Erfahrung: 

“Ich darf straucheln. Und ich finde selbst wieder auf meinen Weg zurück”.

Sichere Beziehungen spielen dabei eine zentrale Rolle: Kinder, die spüren, dass sie unabhängig von Leistung geliebt und begleitet werden, stärken nachhaltig ihre Resilienz. Besonders in belastenden Situationen hilft diese Bindung, Stress abzubauen und wieder in die eigene Kraft zu finden.

Unser Tipp: Statt Lösungen zu liefern, stelle Fragen.

  • “Was war für dich schwierig?”
  • “Was könntest du nächstes Mal anders probieren?”
  • “Wie fühlst du dich gerade damit?”

Das Ziel ist nicht, das Kind vor Frust zu schützen, sondern ihm das Vertrauen mitzugeben, damit umgehen zu können. Denn genau in diesen Momenten entwickelt sich emotionale Stärke.

Sag nicht:

“Ist doch nicht so schlimm!”

 lieber:

Ja, das war gerade richtig schwer. Und ich bin bei dir.”

Für Pädagog:innen: Du musst nicht jede Situation “lösen”. Präsenz und Empathie wiegen oft mehr als jede Antwort.

3. Scheitern ist nicht gleich Versagen

Viele Kinder – und auch Erwachsene – setzen Fehler mit persönlichem Versagen gleich. “Ich habe einen Fehler gemacht” wird zu “Ich bin ein Fehler”.

Diese Verwechslung ist gefährlich. Denn sie verknüpft den Selbstwert mit Leistung.

Unser Tipp: Trenne Verhalten von Persönlichkeit.

  • “Das war eine unkluge Entscheidung, aber du bist deshalb kein schlechter Mensch.”
  • “Du hast die Aufgabe nicht geschafft, aber das heißt nicht, dass du unfähig bist.”

Es lohnt sich der Blick nach innen: Hattest du als Kind das Gefühl, perfekt sein zu müssen, um geliebt zu werden? Dann wird dein inneres Kind sich bei Fehlern heute noch bedroht fühlen.

Ein gesundes Selbstwertgefühl entsteht dort, wo ein Mensch als Person angenommen wird – unabhängig von seiner Leistung.

Unser Kurs-Tipp für dich:
Der Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” begleitet dich Schritt für Schritt dabei, alte Muster zu erkennen und neue Wege im Umgang mit dir selbst zu gehen. Besonders hilfreich, wenn du als Elternteil oder Fachkraft deine Haltung bewusst verändern möchtest. Klicke hier und erfahre mehr über den Kurs: “Das Kind in dir muss Heimat finden”.

Fazit: Vertrauen ist der Schlüssel

Fehler sind nicht das Gegenteil von Erfolg, sondern ein Teil davon. Wenn Kinder erleben dürfen, dass sie Fehler machen können, ohne beschämt zu werden, entsteht:  Vertrauen. In sich selbst. In dich. In das Leben.

Und dieses Vertrauen wächst, wenn wir Erwachsene unsere alten Muster loslassen.  Du musst nicht perfekt sein, du darfst lernen. Genau wie dein Kind.

Du möchtest diesen Weg gehen – für dich und die Kinder, die du begleitest?
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Mutter und Kind umarmen sich im Schnee

Bist du auf der Suche nach einem GEschenk?

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