Gefühle

Die Angst, zu viel zu sein und nie genug: Wie du innere Zerrissenheit überwindest

Was bedeutet innere Zerrissenheit?

Inneren Zerrissenheit entsteht, wenn zwei widersprüchliche Gefühle oder Bedürfnisse gleichzeitig in dir aktiv sind.  Zum Beispiel der Wunsch nach Nähe und die Angst, nicht zu genügen. Diese Konflikte laufen oft unbewusst ab. Sie können Unsicherheit, Überforderung und sogar Scham auslösen. Das Gemeine: Egal, wie du dich entscheidest – es fühlt sich immer falsch an.

Tabelle mit typischen Gedanken bei innerer Zerrissenheit, den dazugehörigen Glaubenssätzen und ihren Ursprüngen im inneren Kind.

Selbstwert zwischen Anpassung und Rückzug

Wenn dein Selbstwert instabil ist, suchst du Halt in äußerer Bestätigung. Du passt dich an, lächelst, machst alles “richtig”. Doch innerlich bleibt das Gefühl: “Ich bin nicht genug”.

Viele verwechseln Anpassung mit echter Verbindung. Doch wahre Verbindung entsteht nur, wenn du dich so zeigen darfst, wie du bist. Dein inneres Kind hat vielleicht erlebt, dass es für sein “Zu viel” kritisiert wurde oder für sein “Nicht genug” beschämt wurde. Heute zeigt sich dieser Schmerz als Druck, Erwartungen zu erfüllen oder als Rückzug, um dich zu schützen.

Die Folge? Du wirst zum People Pleaser: Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst. Du willst gefallen, um geliebt zu werden. Doch diese  Strategie macht dich nicht sicher, sondern müde. Sie basiert auf der alten Überzeugung: Nur wenn ich es allen recht mache, bin ich etwas wert”.

Das verletzte innere Kind

Gedanken wie “Ich bin zu laut” oder“Ich bin nicht interessant genug” kommennicht von deinem Erwachsenen-Ich – sie gehören zu deinem verletzten inneren Kind.

Solche Ambivalenzen entstehen, wenn du als Kind keine sichere emotionale Basis hattest:

  • mal wurdest du gelobt, mal ignoriert
  • mal warst du willkommen, mal zu viel
  • mal wurdest du bestärkt, mal kritisiert

Dieses Hin und Her hat dich verunsichert. Dein inneres Kind will nicht perfekt sein. Es will gesehen werden –  so, wie es ist.

Mini-Übung: Sprich mit deinem inneren Kind

  1. Setz dich an einen ruhigen Ort, atme tief durch.
  2.  Schließe die Augen und stell dir dein inneres Kind vor – wie es da steht, mit all seinen Zweifeln: “Bin ich zu viel? Oder nicht genug?”
  3. Frag es: Was brauchst du gerade von mir?” Vielleicht ist es Nähe. Oder Erlaubnis. Oder einfach nur: “Du bist okay, genau so”.
  4. Antworte innerlich: Ich sehe dich. Du musst dich nicht mehr verstellen, um geliebt zu werden”.

Diese kleine Geste kann Großes bewirken. Dein inneres Kind will keine Lösung, sondern Verständnis.

Stabilität durch Selbstmitgefühl

Innere Zerrissenheit heilt nicht durch mehr Anpassung, sondern durch Selbstmitgefühl. Du musst nicht alle Zweifel auflösen. Aber du kannst lernen, dich selbst zu halten, auch mit widersprüchlichen Gefühlen.

Frag dich:

  • Was hätte mein inneres Kind damals gebraucht?
  • Kann ich mir das heute?

Wenn du beginnst, dir selbst empathisch zu begegnen, verliert das “Zu viel” und das “Nicht genug” seine Macht. Du wirst nicht weniger sensibel, aber innerlich stabiler.

Grafik mit drei konkreten Schritten, um innere Zerrissenheit zu überwinden und in emotionales Gleichgewicht zu kommen.

Fazit: Du musst dich nicht mehr entscheiden, wer du sein darfst

Deine innere Zerrissenheit ist kein Zeichen von Schwäche. Sie zeigt, wie sehr du versucht hast, geliebt zu werden – oft auf Kosten deiner eigenen Bedürfnisse. Aber dieser ständige Spagat kostet Kraft. Er trennt dich von dir selbst. Heute darfst du wählen, anders mit dir umzugehen. Du darfst laut und still sein, unsicher und gleichzeitig stark sein und du darfst dazugehören, ohne dich zu verbiegen. Du bist ein Mensch, der Mitgefühl verdient. Auch, und gerade, wenn er sich innerlich zerrissen fühlt.

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Lästern als Spiegel der Psyche: Warum es nicht immer böse gemeint ist

Was Lästern eigentlich ist und was nicht

Lästern bedeutet:  über eine nicht anwesende Person zu sprechen, meist mit wertender, oft kritischer Haltung. Das kann spöttisch, enttäuscht, ironisch oder sogar humorvoll geschehen.  Entscheidend ist dabei nicht nur, was gesagt wird, sondern auch warum. Manchmal steckt eine ehrliche Irritation dahinter, manchmal auch das Bedürfnis nach Bestätigung, manchmal pure Gewohnheit.  Die Grenze zu Verleumdung oder Mobbing ist fließend und wird überschritten, wenn das Ziel darin besteht, gezielt zu verletzen oder zu isolieren.

Die psychologischen Funktionen des Lästerns

Psychologisch betrachtet erfüllt Lästern zentrale soziale und emotionale Funktionen. Es ordnet unser soziales Umfeld, reduziert Unsicherheit, sichert Gruppenzugehörigkeit und stabilisiert das eigene Selbstwertgefühl. Wer lästert, sucht Orientierung, über andere und über sich selbst.

  • Selbstwertregulation durch Abwertung

Gerade in Momenten, in denen wir uns klein oder unsicher fühlen, kann Lästern wie ein innerer Aufrichter wirken. Indem wir andere abwerten, fühlen wir uns selbst kurz besser. Psychologisch nennt man das “externales Attribuieren” – Die Ursache für Unzufriedenheit wird nach außen verlagert. Kurzfristig schützt das den Selbstwert, langfristig verhindert es allerdings persönliche Entwicklung.

  • Soziale Orientierung und Gruppendynamik

Lästern definiert Zugehörigkeit. Es schafft ein “Wir”, oft auf Kosten eines “Die”. Schon evolutionär diente diese Form des indirekten Austausch dazu, Normen und Werte zu festigen und das Verhalten der Gruppe zu regulieren. Wer sich an Regeln hält, wurde akzeptiert. Wer nicht, musste sich anpassen oder wurde ausgeschlossen.

  • Emotionale Entlastung

Manche Gefühle brauchen ein Ventil. Wenn direkte Konfrontation zu riskant oder unangenehm erscheint, kann Lästern kurzfristig Spannung abbauen. In einem vertrauten Rahmen kann das sogar  Verbindung schaffen, solange es nicht in Bloßstellung oder Abwertung kippt.

  • Informationsverarbeitung und soziale Kontrolle

Indem wir über andere sprechen, verarbeiten wir Eindrücke und Werte. Wir prüfen welche Verhaltensweisen wir gutheißen und welche nicht. Dieses “soziale Feedback” wirkt regulierend:. Wer weiß, dass sein Verhalten Thema werden könnte, verhält sich oft vorsichtiger.

Tabelle mit psychologischen Funktionen von Lästern und ihren sozialen Effekten

Wenn Lästern zur sozialen Strategie wird

Lästern ist nicht immer beiläufig – es kann gezielt als Machtinstrument eingesetzt werdent. Menschen, die viel lästern, nutzen es oft, 

  • um ihren Einfluss in Gruppen zu sichern, 
  • um Konkurrent:innen auszubremsen,
  • um Unsicherheiten zu kaschieren. 

In hierarchischen Strukturen oder instabilen Beziehungen wird Lästern oft als subtile Waffe genutzt und kann auch ein Hinweis auf mangelnde Konfliktfähigkeit sein. Doch das hat seinen Preis: Es zerstört Vertrauen, verhärtet Konflikte und verhindert echte Klärung.

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Lästern und Geschlecht – Lästern Frauen wirklich mehr?

Studien zeigen Unterschiede, aber diese sind sozial, nicht biologisch geprägt. Frauen lästern tendenziell häufiger, vor allem über Aussehen, Beziehungen und soziale Dynamiken. Männer wiederum sprechen eher über Erfolge, Status und Fähigkeiten. 

Schon im Kindesalter werden Mädchen oft sozialisiert, Konflikte indirekt auszutragen. Direkte Konfrontation wird ihnen – im Vergleich zu Jungen – eher abtrainiert. , Ärger, Neid oder Frustration suchen sich dann andere Wege, zum Beispiel über subtile Bemerkungen im vertrauten Kreis. 

Für viele Frauen ist Tratsch daher nicht nur Unterhaltung, sondern ein Mittel zur emotionalen Regulation und sozialen Navigation in einem Umfeld, das offene Aggression oft sanktioniert. Gleichzeitig gilt: Wer gefragt wird, ob er lästert, antwortet nicht immer ehrlich. Vielleicht geben Frauen es einfach nur eher zu.

Bewusster Umgang mit dem eigenen Lästerimpuls

Wir alle lästern.  Die zentrale Frage ist: “Warum gerade jetzt und wozu?”

Fragen, die helfen können: 

  1. Was fühle ich gerade wirklich – Ärger, Unsicherheit, Neid, Enttäuschung?
  2. Würde ich dasselbe sagen, wenn die Person anwesend wäre? 
  3. Geht es mir um Verbindung oder um Aufwertung?
  4. Kann ich mein Bedürfnis auch direkter und konstruktiver ausdrücken?

Wenn du merkst, dass du lästern möchtest. probiere Folgendes: 

  • Sprich über Verhalten, nicht über die Person.
  • Finde neutrale Gesprächspartner:innen, mit denen du reflektieren kannst, statt Schuld zu verteilen. 
  • Wenn es nur um “Dampf ablassen” geht – wähle ein “sicheres” Thema, z.B. Promis oder fiktive Figuren.

Fazit: Lästern ist ein Spiegel – nutze ihn

Lästern zeigt oft mehr über uns selbst als über die Person, über die wir sprechen. Hinter fast jedem Lästerimpuls steckt ein Bedürfnis: nach Nähe, nach Orientierung, nach Selbstbestätigung. Wenn wir uns trauen, diese Bedürfnisse zu erkennen und direkter zu erfüllen, verlieren wir den Drang, auf Kosten anderer unser Gleichgewicht zu sichern. 

Du willst dich weniger von anderen triggern lassen und dein Selbstwertgefühl von innen stärken? Dann ist unser Video-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” genau richtig für dich. Hier klicken und mehr erfahren.

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Wenn Helfen zur Falle wird: Zwischen Fürsorglichkeit und Selbstverleugnung

Du fühlst dich nur wertvoll, wenn du gebraucht wirst 

Wenn dein Selbstwert daran hängt, anderen zu helfen, entsteht eine emotionale Abhängigkeit. Sobald du niemandem helfen kannst, fühlst du dich leer, überflüssig oder sogar schuldig. Das Problem: Du brauchst die Not der anderen, um dich selbst als gut oder wichtig zu erleben. Dabei verlierst du dich schnell in Rollen und Erwartungen.

Was dir helfen kann: Erinnere dich daran – du bist nicht wertvoll, weil du leistest oder funktionierst. Du bist nicht liebenswerter, nur weil du dich aufopferst. Du bist wertvoll, weil du du bist. Deine Existenz reicht – auch ohne ständige Leistung.

Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst

Du übernimmst Aufgaben, obwohl du erschöpft bist. Du hilfst, obwohl du innerlich “Ich kann nicht mehr” schreist. Warum? Weil du Angst hast, als herzlos oder egoistisch wahrgenommen zu werden oder jemandem zur Last zu fallen. Doch ein ständiges Ja zu anderen bedeutet oft ein dauerhaftes Nein zu dir selbst.

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Was dir helfen kann: 

  • Übe dich im ehrlichen Nein. 
  • Ein Nein ist kein Affront, sondern ein Ausdruck von Selbstrespekt.
  • Grenzen stärken Beziehungen, weil sie authentisch sind. 

Im Video-Kurs Abgrenzung lernen, lernst du deine Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und diese auch klar an andere zu kommunizieren, ohne dabei über deine eigenen Grenzen zu gehen oder andere zu verletzen. Hier klicken und mehr erfahren. 

Du übernimmst Verantwortung für die Gefühle anderer 

Wenn jemand traurig, wütend oder enttäuscht ist, fühlst du dich automatisch verantwortlich. Du versuchst, die Situation zu retten, Harmonie herzustellen und alle Spannungen aufzulösen. Dabei gerätst du schnell in die Rolle des Helfers, immer auf der Suche nach Lösungen, immer im Modus der Beruhigung.

Diese Art von Helfen kann auf Dauer überfordern. Denn du trägst Gefühle mit, die nicht deine sind. Und während du dich um das emotionale Gleichgewicht anderer kümmerst, verlierst du dein eigenes aus dem Blick.

Was dir helfen kann: Verwechsle Empathie nicht mit Übernahme. Du darfst mitfühlen, ohne dich verantwortlich zu machen. Es ist nicht deine Aufgabe, Emotionen für andere zu reparieren. Erinnere dich: Jeder Mensch ist für seine Gefühle selbst zuständig.

Du spürst deine eigenen Bedürfnisse kaum noch 

Je mehr du hilfst und dich um andere kümmerst, desto weiter entfernst du dich von dir selbst. Deine Aufmerksamkeit kreist um die Bedürfnisse der anderen: Du weißt, wer was braucht, aber nicht was du selbst brauchst.

Was dir helfen kann: 

Stelle dir regelmäßig diese Fragen:

  • Was brauche ich gerade? 
  • Was wünsche ich mir ganz konkret?
  • Was fehlt mir?

Schon fünf Minuten bewusste Selbstwahrnehmung täglich können ein Gamechanger sein. 

Du verwechselst Aufopferung mit Liebe

“Ich mach das alles aus Liebe” klingt selbstlos, ist aber oft ein stilles Hoffen auf  Nähe, Anerkennung oder Sicherheit. Du gibst mehr, als du hast, in der Hoffnung, etwas zurückzubekommen. 

Was dir helfen kann: 

Probier mal diese Mini-Übung:

  • Schreib drei Dinge auf, die du heute brauchst: körperlich, emotional oder zwischenmenschlich.
  • Erfüll dir bewusst mindestens eine davon

Liebe braucht keine Selbstverleugnung. Sie lebt von Verbindung, nicht von Erschöpfung.  

Fazit: Helfen darf Grenzen haben

Helfen ist wertvoll, solange du dich dabei nicht selbst verlierst. Du darfst Nein sagen, ohne dich schuldig zu fühlen. Du darfst dich abgrenzen, ohne egoistisch sein. Und du darfst lernen, dass Fürsorge auch dir selbst gelten darf. 

Wenn du dich immer wieder erschöpft fühlst, obwohl du nur “das Richtige” tun willst, ist das ein klares Zeichen: Deine eigenen Bedürfnisse brauchen Raum! 

Entdecke jetzt den Video-Kurs der Stefanie Stahl Akademie “Persöhnliche Abgrenzung“ – für klare Grenzen, Selbstwert und emotionale Freiheit in deinen Beziehungen. Hier klicken und mehr über die Kursinhalte erfahren.

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Schuld: Wie du ungesunde Schuldgefühle erkennst und loslässt

Was ist Schuld?

Schuld bedeutet, objektiv Verantwortung für eine Handlung zu tragen, die gegen eine gesellschaftliche, moralische oder rechtliche Norm verstößt. 

Schuldgefühl hingegen ist das subjektive Empfinden, etwas falsch gemacht zu haben. Selbst dann, wenn man objektiv keine Verantwortung trägt. Schuldgefühle können aus realen Fehlern entstehen, aber auch aus übernommenen Mustern und unbewussten Prägungen. 

Warum das Gefühl von Schuld entsteht

Vielleicht kennst du das: Du übernimmst Verantwortung für die Gefühle und das Wohlbefinden anderer. Wenn jemand traurig oder enttäuscht ist, suchst du sofort den Fehler bei dir. Dieses automatische Schuldempfinden hat oft seine Wurzeln in der Kindheit. 

Kinder ziehen aus familiären Situationen schnell den Schluss: “Ich bin schuld, wenn es anderen schlecht geht”. Dieses Muster prägt sich tief ein.

Diese Annahme bleibt oft unbewusst bestehen und beeinflusst deine Beziehungen bis heute. Das Gefühl von Schuld entsteht also nicht nur durch reales Fehlverhalten, sondern oft durch alte Überzeugungen, die im Erwachsenenleben gar nicht mehr stimmen.

Chronische Schuldgefühle erkennen

Die Gedankenmuster, die bei Schuldgefühlen aufkommen zu erkennen, ist ein wichtiger erster Schritt: 

  • Du entschuldigst dich übermäßig.
  • Du fühlst dich schuldig, wenn andere schlechte Laune haben.
  • Du glaubst, du musst ständig alles “wiedergutmachen”.
  • Auch wenn du dich abgrenzt, bleibt ein schlechtes Gewissen zurück.

Diese Form von Schuldgefühl hat selten mit deinem tatsächlichen Verhalten zu tun. Vielmehr spricht hier dein inneres Kind, das einst dachte: “Wenn ich brav bin, geht es allen gut. Wenn nicht, ist es meine Schuld.”

Dein inneres Kind braucht nicht noch mehr Erklärungen. Nicht noch mehr Selbstkritik. Sondern Mitgefühl. Dein inneres Kind sehnt sich nach Entlastung, nach der Botschaft:
Du warst nie verantwortlich für das Verhalten oder das Glück anderer. Du durftest Kind sein.” 

Wenn du beginnst, das zu spüren, verliert die alte Schuld ihre Macht.

Situative Schuld und chronische Schuld im Vergleich

Die Psychologie unterscheidet zwei Formen von Schuldgefühlen: Die situative und die chronische Schuldgefühle.

  • Situative Schuld: Diese ist gesund. Du übernimmst Verantwortung, entschuldigst dich und kannst daraus lernen. Das fördert Wachstum und soziale Verbindung. 
  • Chronische Schuld: Diese ist ungesund. Sie beruht oft auf Kindheitsprägungen und irrationalen Überzeugungen. Sie führt zu Stress, emotionaler Belastung und geringem Selbstwert. 

Unterschiede zwischen situativer und chronischer Schuld, inklusive psychologischer Folgen.

5 Schritte, um Schuldgefühle loszulassen

  1. Realitätscheck: Wofür trägst du wirklich Verantwortung?

Frage dich: 

  • Lag das Geschehen in meinem Einflussbereich?
  • Was war meine Absicht?
  • Was hätte ich objektiv wissen oder tun können?

Diese Reflektion hilft, echte Schuld von übernommener Schuld zu unterscheiden. 

  1. Trenne Schuld von Selbstwert

Ein Fehler bedeutet nicht, dass du ein schlechter Mensch bist. Du hast eine Entscheidung getroffen – mehr nicht. Du bist mehr als dieser eine Moment. 

  1. Wiedergutmachung – wenn möglich

Wenn du Verantwortung trägst (situative Schuld), ist es wichtig, dich zu entschuldigen oder Wiedergutmachung anzubieten. Wenn das nicht mehr möglich ist, hilft es, dir selbst zu vergeben und das Geschehene zu akzeptieren.

  1. Erkenne übernommene Schuld

Stell dir dein inneres Kind vor. Es braucht von dir die Botschaft: “Du warst nie verantwortlich für das Glück oder Unglück anderer. Du darfst dich jetzt entlasten”.

  1. Entwickle Selbstmitgefühl

Sei dir selbst ein wohlwollender Begleiter. Frag dich: Würde ich einem guten Freund auch so hart begegnen wie mir selbst?

Vertiefen: Klicke hier und lese den Artikel “Selbstannahme statt Perfektion”.

Im Video-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” lernst du, alte Schuldgefühle und Wunden zu erkennen, dich klar abzugrenzen und echte Selbstverantwortung zu leben. Klicke hier und erfahre mehr! 

Fazit: Du bist nicht die Schuld – du trägst sie nur noch

Viele Schuldgefühle stammen aus der Vergangenheit. Es sind alte Glaubenssätze, die du als Kind entwickelt hast. Was sich heute wie Schuld anfühlt, ist häufig übernommene Last, die du Schritt für Schritt ablegen darfst. Du darfst lernen, was echte Verantwortung ist und diese übernehmen. Und gleichzeitig darfst du dich von alten Schuldgefühlen liebevoll befreien.

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Gefühle benennen: Wie du lernst deine Emotionen verständlich auszudrücken

Warum Gefühle benennen so schwerfällt

Jemand fragt dich: “Was ist los?” und du sagst: “Nichts”. Dabei brodeln in dir vielleicht Wut, Enttäuschung oder Traurigkeit. Vielen Menschen fällt es schwer, Gefühle zu benennen – nicht, weil sie sich nicht mitteilen wollen, sondern weil ihnen oft die Worte dafür fehlen. 

Das führt zu Missverständnissen – in Beziehungen, in Freundschaften und im Berufsleben. Wenn wir nicht benennen können, was in uns vorgeht, bleibt das Gegenüber ratlos. Häufig eskalieren genau deshalb Konflikte, obwohl das eigentliche Problem woanders liegt: im fehlenden emotionalen Zugang. 

Die Ursache liegt häufig in unserer Kindheit. Vielleicht hast du Sätze gehört wie “Jetzt reiß dich mal zusammen!” oder “So schlimm ist das doch nicht!”. Wenn Gefühle von klein auf nicht ernst genommen werden, lernen wir, sie zu unterdrücken. Unsere Gesellschaft verstärkt das: Männer sollen keine Schwäche zeigen, Frauen sollen nicht wütend sein. Diese unbewussten Prägungen bleiben bis ins Erwachsenenalter – und machen es uns schwer, unsere Emotionen wahrzunehmen und auszudrücken. 

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Mehr Informationen

Wenn wir den Zugang zu unseren Gefühlen verloren haben, wirken wir oft verschlossen – für andere und für uns selbst. Das kann zu emotionaler Distanz, Stress und dem Gefühl führen, von niemandem wirklich verstanden zu werden. Es fehlt der innere Kompass, der uns leitet und spüren lässt: “Was brauche ich gerade? Was tut mir gut?” 

Doch: Gefühle benennen kann man lernen – Schritt für Schritt.

Gefühle benennen: Was bedeutet das?

In der Psychologie unterscheiden wir klar: 

  • Emotionen: Körperliche Sofortreaktionen, die automatisch ablaufen.
  • Gefühle: Die bewusste Wahrnehmung dieser Emotion – das, was wir als “Ich fühle mich…” beschreiben. 

Unterschiede zwischen Emotionen und Gefühlen

Tabelle zum Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen.

Viele Menschen setzen Emotionen und Gefühle gleich, doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Eine Emotion spürst du vielleicht als erhöhten Puls, eine angespannte Muskulatur oder als Kloß im Hals. Das bewusste Gefühl dazu entsteht erst, wenn du inne hältst, reflektierst und deinem Erleben einen Namen gibst. Gefühle benennen bedeutet also, den körperlichen Impuls in Sprache zu übersetzen und damit bewusst zu machen. 

Vertiefen: Klicke hier und lese den Artikel “Gefühle verstehen und regulieren: Wie man eine gesunde Beziehung zu seinen Gefühlen aufbaut”.

Gefühle benennen: Die häufigsten Stolperfallen

  • Fehlendes Vokabular: Viele kennen nur Begriffe wie “traurig”, “wütend” oder “glücklich”. Doch unsere emotionale Welt ist viel komplexer. Wenn uns die Worte fehlen, um Nuancen zu beschreiben, bleiben wichtige Gefühle unbenannt und wir fühlen uns missverstanden. 
  • Gesellschaftliche Prägung: Schon früh lernen viele – Männer sollen keine Schwäche zeigen, Frauen sollen nicht wütend sein. Solche unausgesprochenen Regeln schränken unseren emotionalen Ausdruck massiv ein und verhindern, dass wir uns ehrlich zeigen. 
  • Kulturelle Unterschiede: In westlichen Kulturen ist es meist erlaubt, Gefühle laut und offen zu äußern. In kollektivistischen Kulturen dagegen, wie zum Beispiel in Japan oder China, gilt Zurückhaltung oft als Zeichen von Stärke. Diese kulturellen Prägungen beeinflussen, wie wir Gefühle wahrnehmen und ausdrücken. 
  • Stress: Unter Anspannung verlieren wir häufig den Zugang zu unseren Gefühlen. Das Gehirn schaltet dann auf Autopilot – wir reagieren blitzschnell, aber ohne zu spüren, was eigentlich in uns vorgeht. Das erschwert es, Gefühle im Moment zu benennen.  

Emotionale Landkarte nach Geschlecht und Alter (9.000 Befragte, Quelle: Atlas der Emotionen)

Einfluss von Geschlecht und Alter auf den Umgang mit Gefühlen.

Gefühle benennen lernen: 5 praktische Schritte

Schritt 1: Nimm dir Zeit

Viele von uns reagieren in emotionalen Situationen sofort – oft aus Gewohnheit oder weil wir glauben, schnell antworten zu müssen. Doch gerade wenn dir die Worte fehlen, ist es wichtig, dir innerlich eine Pause zu erlauben. Ein vorbereiteter Standardsatz wie “Ich merke, dass mich das gerade beschäftigt. Ich brauche einen Moment, um meine Gefühle zu sortieren”, schafft genau diesen Raum. Er signalisiert deinem Gegenüber, dass du dich ernst nimmst und gleichzeitig offen bist, dich mitzuteilen – nur eben in deinem Tempo. So vermeidest du Überforderung und gibst dir die Chance, genauer hinzuspüren, was wirklich in dir vorgeht.

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Schritt 2: Baue deinen Gefühlswortschatz aus

Um Gefühle besser benennen zu können, hilft es, den eigenen emotionalen Wortschatz aktiv zu erweitern. Ein wertvolles Tool dafür ist das Gefühlsrad von Plutchik. Das Rad zeigt dir, dass es nicht nur “traurig” oder “wütend” gibt, sondern viele Zwischenstufen und Abstufungen, die dir helfen, deine Gefühle präziser zu beschreiben.

So arbeitest du mit dem Gefühlsrad:

  1. Wähle ein Grundgefühl, das dir in einer bestimmten Situation auffällt, zum Beispiel “Traurigkeit”.
  2. Schaue, ob du dich einer der feineren Abstufungen zuordnen kannst, wie “enttäuscht”, “verletzt” oder “einsam”.
  3. Finde heraus, wie stark das Gefühl ist – bist du “leicht irritiert”, “verärgert” oder “wütend”?

Das Gefühlsrad hilft dir, deine Emotionen nicht nur schneller zu erkennen, sondern auch klarer auszudrücken. Je präziser du dein Gefühl benennen kannst, desto leichter wird es, dich selbst zu verstehen und für deine Bedürfnisse einzustehen.

Gefühlsrad zur Differenzierung beim Gefühle benennen.

Schritt 3: Körperwahrnehmung nutzen

Oft ist der Körper schneller als der Kopf. Gefühle zeigen sich zuerst als körperliche Empfindungen – zum Beispiel als Kloß im Hals, flaues Gefühl im Magen oder Enge im Brustkorb. Genau dort kannst du ansetzen. Frage dich bewusst: “Wo spüre ich mein Gefühl gerade im Körper?” Diese achtsame Selbstbeobachtung hilft dir, den ersten Zugang zu deinen Emotionen zu finden. Wenn du die Körperempfindung erkannt hast, verbinde sie mit einem passenden Gefühlswort – etwa: “Mein Brustkorb fühlt sich eng an – ich bin angespannt” oder “Mein Bauch krampft – ich fühle mich unsicher”. So schaffst du Schritt für Schritt eine Brücke zwischen dem körperlichen Erleben und dem benannten Gefühl.

Übung: 

  • Wo spürst du dein Gefühl? (z.B. Kloß im Hals, Enge im Brustkorb)
  • Körperempfindung → Gefühl verbinden

Schritt 4: Gewaltfreie Kommunikation nutzen

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg ist eine wirkungsvolle Methode, um Gefühle klar und verständlich auszudrücken – ohne dem anderen dabei Vorwürfe zu machen.

Die Formel: 

Beobachtung + Gefühl + Bedürfnis + Bitte

Das bedeutet: Du beschreibst zuerst neutral, was passiert ist, benennst dann dein Gefühl, teilst dein Bedürfnis mit und schließt mit einer konkreten Bitte ab. So bleibst du bei dir und schaffst Raum für Verbindung, statt in Schuldzuweisungen zu verfallen.

Beispiel: 

“Wenn du die Augen verdrehst (Beobachtung), fühle ich mich traurig (Gefühl), weil mir Wertschätzung wichtig ist (Bedürfnis). Ich wünsche mir, dass du mir zuhörst, ohne zu urteilen (Bitte)”. 

Schritt 5: Die richtigen Worte finden

Manchmal fehlen in emotionalen Situationen einfach die Worte – das ist völlig normal. Wichtig ist, dass du in solchen Momenten bei Ich-Botschaften bleibst, zum Beispiel: “Ich fühle mich überfordert” oder “Ich bin traurig”. So sprichst du von dir, ohne Vorwürfe zu machen, und bleibst in einer offenen, ehrlichen Haltung. Wenn du das Gefühl hast, dass dir im Gespräch die passenden Worte fehlen, kannst du deine Gedanken auch erst einmal für dich aufschreiben. Das hilft, Klarheit zu gewinnen und deine Gefühle zu sortieren, bevor du sie aussprichst. Ein kleiner Satz wie “Ich bin traurig” kann oft schon reichen, um den ersten Schritt in die Verbindung zu gehen – ohne dich dabei zu überfordern

Im Video-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” lernst du deine Bedürfnisse hinter den Gefühlen zu erkennen und diese sicher auszudrücken. Klicke hier und erfahre mehr! 

Fazit: Gefühle benennen als Schlüssel für echte Verbindung

Gefühle benennen ist kein Zeichen von Schwäche – es ist ein Zeichen von emotionaler Reife. Wenn du lernst, deine Gefühle in Worte zu fassen, stärkst du nicht nur deine Beziehungen, sondern auch die Verbindung zu dir selbst. Das schafft Klarheit, Nähe und Vertrauen – im Privaten wie im Beruf.

Es ist völlig in Ordnung, wenn dir das am Anfang schwerfällt. Gefühle benennen ist ein Prozess, den du Schritt für Schritt üben kannst. Jeder Satz, den du über dich selbst aussprichst, bringt dich näher zu dir. Fang klein an, bleib dran – und gib dir die Zeit, die du brauchst. Du bist es wert, gehört und verstanden zu werden.

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Weitere Impulse für deinen Weg

 

Die 5 Ernährungstricks – Wie deine Ernährung deine Psyche beeinflusst

Ernährung und Psyche: Wie unser Essen unsere Gefühle beeinflusst

Kennst du das? Bei Stress oder Kummer greifst du wie ferngesteuert zu Schokolade, Chips oder Fast Food? Kein Wunder: Rund 90 % des sogenannten “Glückshormons” Serotonin wird im Darm produziert (die sogenannte Darm-Hirn-Achse) und nicht im Gehirn. Unsere Gefühle beeinflussen also, was wir essen und umgekehrt. 

Emotionales Essen: Alte Muster aus der Kindheit

Viele von uns haben schon als Kind gelernt, sich mit Essen zu trösten. Dieser Mechanismus bleibt oft unbewusst aktiv und prägt unser Essverhalten bis ins Erwachsenenalter.

Reflektionsfrage für dich: Wann hast du als Kind Trost im Essen gesucht? Was hat dir damals wirklich gefehlt? Nähe, Sicherheit oder Aufmerksamkeit?

Nährstoffmangel erkennen: Was deiner Seele fehlt

Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Tryptophan – das sind keine hippen Superfood-Zutaten, sondern echte Stimmungsbooster.

Dr. Yael Adler betont: “Vitamin D ist kein Vitamin, sondern ein Hormon. Und ein Mangel kann depressive Verstimmungen fördern, gerade im Winter.”

Auch ein Jodmangel kann zu innerer Unruhe, Antriebslosigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Was auf den ersten Blick wie ein “emotionales Tief” wirkt, kann biochemische Ursachen haben.

Mini-Impuls für dich: Notiere dir heute Abend drei Lebensmittel, die du regelmäßig isst und recherchiere, ob sie dich eher stärken oder schwächen – emotional wie körperlich.

Zucker und Sucht: Warum dein Körper ständig nach Süßem verlangt

Zucker aktiviert unser Belohnungssystem, doch langfristig verstärkt er emotionale Tiefs.  Dr.Yael Adler erklärt:

“Industrieller Zucker kann wie eine Sucht wirken. Je mehr wir davon essen, desto stärker verändert sich unser Belohnungssystem.”

Gerade bei innerer Leere oder ungelösten Kindheitskonflikten wird Zucker schnell zum emotionalen Ersatz. 

Frage dich: Was brauchst du wirklich, wenn du gestresst automatisch zu etwas Süßem greifst?

Gute Fette für gute Laune: Die Macht der Omega 3-Fettsäuren

Nicht alle Fette machen müde. Im Gegenteil: Manche sind echte Seelenschmeichler . Avocados, Nüsse, Leinsamen und pflanzliche Öle enthalten ungesättigte Fettsäuren, die deine Konzentrationsfähigkeit und Stimmung verbesser können.

Tipp für dich: Integriere morgens eine Handvoll Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder Leinöl in dein Frühstück – als kleine Selbstfürsorge-Geste.

Emotionaler Hunger vs. körperlicher Hunger

Oft essen wir aus Langeweile, Stress oder zur Selbstberuhigung – nicht aus echtem Hunger. Unser Essverhalten ist ein Spiegel innerer Prägungen. 

Die zentrale Botschaft dieser Podcast-Folge lautet: Achte auf deine Bedürfnisse, nicht auf den nächsten Snack.

Übung: Frag dich vor deiner nächsten Mahlzeit:

  • Habe ich wirklich körperlichen Hunger?
  • Oder ist es ein emotionaler Hunger nach Nähe, Ruhe oder Trost?

Darm-Hirn-Achse: Wenn dein Bauch mit dem Kopf spricht

Die Verbindung zwischen Psyche und Verdauung ist wissenschaftlich belegt. . Hormone, Neurotransmitter, Verdauung und Emotionen stehen in engem Austausch. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse kommuniziert der Darm direkt mit dem Gehirn. 

Symptome wie: 

  • Reizdarm
  • Essstörungen (z.B. Anorexie, Bulimie, Binge-Eating)
  • chronische Müdigkeit

…können Ausdruck seelischer Belastungen sein – besonders bei unverarbeiteten Kindheitserfahrungen.

Eine Botschaft für dich: Dein Körper ist kein Gegner, sondern ein Verbündeter auf deinem Weg zur Heilung. 

Alltags-Tool: Die Bunte-Teller-Regel

Dr.Yael Adler empfiehlt, bei jeder Mahlzeit auf Farbvielfalt zu achten – als einfache Orientierung für Nährstoffvielfalt. Bunt heißt in dem Fall: pflanzlich, frisch und abwechslungsreich.

Visualisiere deinen Teller als Palette:

  • Rot: Paprika, Tomaten
  • Grün: Spinat, Brokkoli
    Gelb: Mais, Kürbis
  • Lila: Aubergine, Rotkohl
  • Weiß: Blumenkohl, Bohnen

Ein liebevoll gedeckter Teller sendet deinem inneren Kind ein kraftvolles Signal: “Ich kümmere mich um dich”.

Du willst tiefer eintauchen?

Hör dir die ganze Podcastfolge an:

In Folge von “So bin ich eben” erklären Stefanie Stahl, Lukas Klaschinski und Dr. Yael Adler detailliert, wie du durch Ernährung emotionale Stabilität gewinnen kannst. 

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Willst du dein inneres Erleben besser verstehen?

In der Stefanie Stahl Akademie findest du Online-Kurse, die dich dabei unterstützen, dich selbst besser zu verstehen, von innen heraus. Besonders empfehlenswert bei diesem Thema:

“Das Kind in dir muss Heimat finden”

“Unterbewusstsein stärken – mit Selbsthypnose”

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Fazit: Ernährung ist der Spiegel deiner Psyche

Wie wir essen, beeinflusst unsere Gefühle – und unsere Gefühle beeinflussen, was wir essen. 

Wer achtsam mit seinem Körper umgeht, trifft liebevolle Entscheidungen, statt in unbewussten Mustern gefangen zu bleiben.

Vielleicht beginnt deine seelische Heilung heute – mit einer warmen Suppe oder einem bunten Teller.

Mutter und Kind umarmen sich im Schnee

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