Gefühle

Wut als innere Kraft: So schützt du deinen Selbstwert

Wut zeigt, was dir wichtig ist

Wut entsteht, wenn du dich verletzt, missachtet oder übergangen fühlst. Sie ist kein Zufall, sondern ein Signal. Sie zeigt dir: “Hier stimmt etwas nicht”.

Wer seine Wut lange unterdrückt, spürt irgendwann Groll, Erschöpfung oder das Gefühl, nie richtig Grenzen setzen zu können. Besonders Menschen mit einem überangepassten Ich verlieren so den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen.

Typische Anzeichen: 

  • Du ärgerst dich mehr über dich selbst als über andere.
  • Du sagst “Ja”, obwohl du innerlich “Nein” meinst.
  • Du willst Harmonie, verlierst dabei aber dich selbst.

Wenn du wissen willst, warum es dir so schwerfällt “Nein” zu sagen und wie du das ändern kannst, ist dieser Blogbeitrag was für dich:
Warum es so schwerfällt, Nein zu sagen – und wie du aufhörst, es allen recht zu machen

Wut bewusst regulieren – statt explodieren

Wut unterdrücken oder impulsiv ausagieren – beides funktioniert nicht wirklich. Es braucht einen dritten Weg: bewusste Regulation.

  • Reaktive Wut: “Du hörst mir nie zu! Ich hab’s satt!” 
  • Regulierte Wut: „Ich merke, dass ich wütend bin, weil ich mich nicht gehört fühle. Ich wünsche mir, dass du mir zuhörst und meine Gefühle ernst nimmst.“

Wut zu regulieren heißt nicht, sie zu verdrängen – sondern sie achtsam und klar zu spüren, ohne dabei andere zu verletzen.

Die  Emotion Regulation Theory von James J. Gross zeigt, dass  der Schlüssel zur Wutregulation in der kognitiven Neubewertung liegt: Wer Gefühle bewusst wahrnimmt und neu bewertet, reagiert weniger impulsiv. Die Amygdala beruhigt sich. Das Nervensystem kommt runter.

Die Safe Rage Methode: Wut kontrolliert ausdrücken

Wut braucht Raum. Aber nicht unbedingt ein Gegenüber. Manchmal hilft es der Wut, in einem kontrollierten Rahmen Platz zu schaffen, z.B. mit der Safe Rage Methode. 

So funktioniert’s:

  • Benennen: “Ich bin wütend, weil …“
  • Spüren: Wo sitzt die Wut im Körper? Brust, Bauch, Fäuste?
  • Bewegen: Boxe in ein Kissen, schreibe einen Brief (den du nicht abschickst), atme laut. 

In psychologischen Konzepten zur Emotionsregulation wird empfohlen, emotionale Impulse frühzeitig zu erkennen – das stärkt Selbstwahrnehmung und hilft, Eskalationen zu vermeiden.

Hier findest du weiterführende Infos in einem fundierten Leitfaden

Wut will raus. Aber sie will ernst genommen werden, nicht eskalieren. Wer Wut reguliert ausdrückt, bleibt verbunden – mit sich und seinem Gegenüber.

Alte Muster erkennen: Wut beginnt oft in der Kindheit

Hinter Wut liegt oft ein altes Gefühl: Ohnmacht, Enttäuschung, Überforderung, Einsamkeit.– Viele haben als Kind erlebt: Wut führt zu Ablehnung. Also passe ich mich lieber an.

Aber Wut ist nicht das Problem. Unterdrückte Wut wird irgendwann zur Selbstverleugnung. Wer nie wütend sein darf, sagt am Ende auch nicht mehr, was er braucht.

Innere Kind-Arbeit hilft:

  • Welcher Teil in dir fühlt sich ohnmächtig?
  • Wer hat dich früher nicht gesehen?
  • Was braucht dieser Anteil heute?

Lies hier, wie du alte Prägungen erkennst und dein inneres Kind stärkst: Zum Blogbeitrag

Wut als Wegweiser für Selbstwert

Wut will nicht zerstören. Sie will deine Grenzen schützen. Dein Selbstwert lebt davon, dass du dich selbst ernst nimmst. Auch in Konflikten. Auch in unangenehmen Gesprächen.

Wenn du Wut zulässt, findest du Klarheit. Du merkst: “Hier ist meine Grenze”. Wer Wut bewusst lebt, entwickelt innere Stärke. Kein Drama, kein Dauerfeuer. Sondern klare Kraft.

Empfehlung: Stefanie Stahls KursDas Kind in dir muss Heimat finden“ hilft dir, alte Wunden zu verstehen – und neue Selbstwirksamkeit zu erleben.

Fazit

Wut ist nicht dein Gegner. Sie ist ein Wegweiser. Wenn du lernst, sie zu regulieren, stärkst du deinen Selbstwert und findest mehr innere Klarheit.

Wenn du das Gefühl kennst, dass da mehr in dir steckt: Schau dir den Online-Kurs “Das Kind in dir muss Heimat finden” an. Oder lies einen der im Blogbeitrag empfohlenen Artikel.

Hier geht’s zum Kurs

Hier geht’s zum Blogbeitrag: Warum es so schwerfällt, Nein zu sagen – und wie du aufhörst, es allen recht zu machen

Selbstannahme statt Perfektion – Was du aus “So bin ich eben”-Folge „Selbstannahme – wie lerne ich mich selbst zu lieben?“ für dich mitnehmen kannst

Deine Social-Media-Feeds sind voller Selbstoptimierungs-Tipps, makellose Lebensentwürfe und 5-Uhr-Morgenroutinen fordern uns ständig dazu auf, immer höher, schneller und weiter kommen zu müssen. Die Frage, die du dir stellst, ist: Muss ich eigentlich immer funktionieren, um etwas wert zu sein?  .

In einer Welt, die ständig Leistung fordert und Perfektion feiert, ist Selbstannahme echte Rebellion. Doch genau sie ist der Schlüssel zu innerer Ruhe, mehr Selbstmitgefühl und einem liebevollen Blick auf dich selbst. 

Wenn du die Folge noch nicht gehört hast, findest du sie hier → LINK 

Selbstannahme ist nicht Selbstliebe – und das ist okay

Viele denken bei Selbstannahme direkt an Selbstliebe – doch das ist ein Missverständnis. 

In der Podcastfolge wird deutlich: Es geht nicht darum, dich rund um die Uhr zu feiern, sondern dich ehrlich zu akzeptieren – auch an den schwierigen Tagen. 

Denk daran: Du musst nichts an dir verbessern, um liebenswert zu sein. Genau diese Haltung schafft Raum für echte Veränderung – ohne Druck.

Reflexionsfrage: Was, wenn du heute einfach okay wärst – ganz ohne To-do-Liste zur Selbstoptimierung?

Dein innerer Kritiker meint es gut mit dir

Überraschend, aber wahr: Dein innerer Kritiker will dich nicht sabotieren, sondern vor Ablehnung, Fehlern oder Kontrollverlust schützen.

Der Trick, um mit deinem inneren Kritiker umzugehen: Verständnis statt Widerstand. Frage dich wie ein neutraler Beobachter, was will mir mein innerer Kritiker mitteilen? Und hinterfrage, ob das, was er dir mitteilt, wirklich stimmt. Denn: Das Hinterfragen deiner zu hohen Ansprüche an dich selbst oder deine festgefahrenen Glaubenssätze kann ein echter Gamechanger sein.

Mini-Übung

Schreib deinem inneren Kritiker einen kurzen Brief – nicht als dein Feind, sondern als jemand, der um dich besorgt ist. Was will er dir sagen? Und was würdest du stattdessen gerne von ihm hören?

Fokuswechsel: Raus aus dem Kopf – rein in den Moment

Kennst du das Gedankenkarussell, das in sozialen Situationen anspringt? „Wie wirke ich gerade? Was denken die anderen von mir?“ – dieses ständige Automonitoring führt zu innerem Stress und Unsicherheit.

Ein Perspektivwechsel hilft: Wende deine Aufmerksamkeit nach außen. Höre wirklich zu, nimm dein Gegenüber wahr: Was erzählt dein Gegenüber gerade? Welche Stimmung liegt im Raum? Sobald du wirklich bei der anderen Person bist, bist du präsenter – das senkt den Druck auf dich selbst und macht dich automatisch freundlicher mit dir selbst.

Fehler gehören dazu – und ist sogar wichtig

Ein kleiner Fehler – und sofort geht das innere Kopfkino los: „Typisch!“, „Das hättest du besser wissen müssen!“. Aber: Fehler sind keine Beweise für dein Scheitern, sondern beweisen deinen Mut, etwas gewagt zu haben.

Studien wie die von Woolley & Fishbach (2022) zeigen: Wer unangenehme Gefühle wie Scham oder Frust als Teil des Wachstumsprozesses akzeptiert, entwickelt sich  gesünder weiter und erreicht seine Ziele oft leichter. Statt Fehler als Störung zu sehen, dürfen wir sie als Entwicklungsschritte betrachten.

Reminder: Fehler machen heißt nicht scheitern – es heißt: du gehst deinen Weg. Und das zählt.

Deep Dive: Warum zu hohe Erwartungen dich klein halten

Steffi nennt es die „dunkle Bedrohung“: Je perfekter dein Idealbild ist, desto härter kritisierst du dich selbst, wenn du diesem Bild nicht entsprichst. Und das bleibt nicht folgenlos: Ständige Selbstkritik erhöht den Cortisolspiegel und das führt zu Stress und blockiert dich in deiner Entwicklung. Selbstmitgefühl wirkt hier wie ein mentales Schutzschild, das dich auch in unsicheren Momenten handlungsfähig bleiben lässt. 

Weiterlesen: Mit Selbstmitgefühl Stress erkennen und abbauen – wie du Druck rausnimmst und gelassener wirst.

Alltagstransfer: Dein Mini-Check-in

Mach heute mal einen ehrlichen Mini-Check-in – nimm dir 2 Minuten und frag dich:

  • Was genau stört mich gerade an mir?
  • Was passiert, wenn ich es einfach mal kurz so sein lasse, wie es ist – ohne Bewertung, ohne Sofortlösung?

Vielleicht sind es deine müden Augen, die dich im Spiegel anblinzeln. Oder deine Ungeduld, weil der Tag anders lief als geplant. Vielleicht spukt dir das schlechte Gewissen wegen einer unbeantworteten Nachricht oder einer nicht erledigten Aufgabe im Kopf herum. 

Halte kurz inne. Lass dieses Gefühl einfach da sein. Ohne Lösung, ohne Bewertung, ohne Urteil. Und akzeptiere, dass das Gefühl sein darf, dass du so dein darfst. 

Das ist Selbstannahme in Aktion. 

Du willst tiefer eintauchen?

Du willst dir selbst endlich ehrlicher und liebevoller begegnen? Dann ist diese Podcastfolge genau das Richtige für dich. Sie schenkt dir einen klaren, neuen Blick auf dich selbst – ohne Schönreden, aber mit Herz.
Und: Du bekommst alltagstaugliche Tools, die sofort wirken.

Nimm dir diesen Moment für dich – jetzt reinhören:
https://open.spotify.com/episode/4BveNSOJOIUiPtsCGmZTGC?si=3fa97aabd5d940e5

Jetzt weiterlesen: Selbstmitgefühl: Warum es wichtig ist und wie man es entwickelt

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Meditation und Selbsthypnose – Deine Wege zu mehr innerer Ruhe und Klarheit

Was ist der Unterschied zwischen Meditation und Selbsthypnose?

Obwohl sowohl Meditation als auch Selbsthypnose dein inneres Gleichgewicht stärken, unterscheiden sie sich in Ausrichtung und Anwendung:

Meditation

  • Fokus: Beruhigung des Geistes durch Konzentration auf Atem, Körperempfindungen oder den Moment.
  • Ziel: Mehr Achtsamkeit, emotionale Stabilität und Präsenz im Hier und Jetzt.
  • Technik: Gedanken beobachten, ohne sie zu bewerten. So entwickelst du Akzeptanz und innere Gelassenheit.

Selbsthypnose

  • Fokus: Direkte Arbeit mit deinem Unterbewusstsein, um Blockaden zu lösen oder Verhaltensmuster zu ändern.
  • Ziel: Persönliches Wachstum und Stärkung des Selbstbewusstseins durch gezielte Suggestionen.
  • Technik: Positive Visualisierungen und Affirmationen wie „Ich bin entspannt und selbstsicher“, um tief verankerte Muster umzuprogrammieren.

Warum kombinieren?

Meditation unterstützt dich dabei, Achtsamkeit in deinen Alltag zu holen, während Selbsthypnose tiefgreifende Veränderungen begünstigt. Zusammen können sie eine wirkungsvolle Synergie entfalten, die dir mehr innere Ruhe und mentale Stärke verleiht.

Vorteile von Meditation und Selbsthypnose

Vorteile der Meditation

  • Stressabbau: Regelmäßiges Meditieren hilft erwiesenermaßen, Stresshormone zu reduzieren.
  • Bessere Konzentration: Mit der Zeit lernst du, deinen Fokus zu halten und Ablenkungen auszublenden.
  • Emotionale Balance: Meditation fördert innere Ruhe und stärkt dein Mitgefühl – für dich selbst und andere.

Vorteile der Selbsthypnose

  • Verhaltensänderung: Ob Rauchen, ungesunde Gewohnheiten oder negative Glaubenssätze – Selbsthypnose kann helfen, alte Muster zu durchbrechen.
  • Blockaden lösen: Gelange an verborgene Ressourcen in deinem Unterbewusstsein und nutze sie für dein persönliches Wachstum.
  • Selbstbewusstsein stärken: Positive Suggestionen erhöhen dein Selbstwertgefühl und fördern eine optimistische Grundhaltung.

Meditation und Selbsthypnose in deinen Alltag integrieren

Meditation

  1. Ruhiger Ort: Schaffe dir eine Umgebung ohne Ablenkungen – schalte Handy & Co. aus.
  2. Atmung als Anker: Konzentriere dich auf deinen Atem, um deinen Geist zu beruhigen.
  3. Gedanken beobachten: Lasse auftauchende Gedanken weiterziehen, statt dich in ihnen zu verlieren.
  4. Kleine Schritte: Schon 5-10 Minuten täglich genügen, um spürbare Effekte zu erleben.

Selbsthypnose

  1. Ziele definieren: Überlege dir, welche Veränderung du anstrebst – etwa innere Ruhe oder mehr Selbstbewusstsein.
  2. Entspannung einleiten: Nutze Atemübungen oder leise Musik, um dich in einen ruhigen Zustand zu versetzen.
  3. Positive Suggestionen: Formuliere klare, bejahende Sätze wie „Ich fühle mich sicher und entspannt.“
  4. Visualisierung: Stelle dir lebhaft vor, wie es sich anfühlt, dein Ziel erreicht zu haben – spüre dabei deine neugewonnene Gelassenheit oder Energie.

Selbsthypnose lernen mit der Stefanie Stahl Akademie

Wenn du eine fundierte Anleitung für Selbsthypnose suchst, empfehlen wir dir den Online-Kurs „Unterbewusstsein stärken – mit Selbsthypnose” von Stefanie Stahl.

Hier erhältst du:

  • Praktische Techniken: Lerne Schritt für Schritt, wie du dich selbst hypnotisierst.
  • Geführte Audio-Trancen: Übungen, die dir helfen, Blockaden zu lösen und mehr Selbstvertrauen aufzubauen.
  • Alltagstaugliche Anwendungen: Reduziere Stress, stärke dein Selbstwertgefühl und entwickle langfristig gesunde Denkmuster.

Fazit: Starte deine Reise zu innerer Ruhe und Stärke

Meditation und Selbsthypnose können dir gemeinsam helfen, deinen Geist zu beruhigen, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und dein Leben bewusster zu gestalten. Während Meditation dir vor allem Achtsamkeit und emotionale Stabilität schenkt, nutzt Selbsthypnose die Kraft deines Unterbewusstseins für transformative Veränderungen.

Warum noch warten? Beginne gleich heute, Stress zu reduzieren, neue Perspektiven einzunehmen und dein Potenzial zu entfalten. Deine Reise zu mehr innerer Ruhe und Klarheit startet genau jetzt!

Mit Selbstmitgefühl Stress erkennen und abbauen

Stress abbauen in 5 Minuten: Atemübungen für schnelle Entspannung

Warum Atemübungen gegen Stress helfen

Eine der effektivsten Methoden zur schnellen Stressbewältigung sind Atemübungen. Bei Stress atmen wir oft flach und schnell, was den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Tiefes, bewusstes Atmen signalisiert deinem Nervensystem hingegen, dass keine Gefahr besteht und beruhigt deinen Körper.

Anleitung zur 4-7-8 Atemtechnik

Infografik zur Stressbewältigung: 4-7-8

  • 4 Sekunden einatmen: Atme tief durch die Nase ein
  • 7 Sekunden halten: Halte den Atem an, um Ruhe in deinen Körper zu bringen
  • 8 Sekunden ausatmen: Atme langsam und kontrolliert durch den Mund aus

Bereits nach wenigen Durchgängen wirst du merken, wie sich dein Puls beruhigt und die Anspannung nachlässt. Diese einfache Atemübung hilft dir dabei, Stress abzubauen und in kürzester Zeit innere Ruhe zu finden – egal, wo du bist.

Frühwarnzeichen für Stress erkennen: Schütze deine Gesundheit

Stress entwickelt sich oft schleichend und zeigt sich in körperlichen, emotionalen und mentalen Symptomen. Wer die Frühwarnzeichen rechtzeitig erkennt, kann aktiv gegensteuern und Überforderung vermeiden.

Typische Stresssymptome

  • Gereiztheit: Du verlierst schneller die Geduld
  • Körperliche Beschwerden: Kopfschmerzen, Verspannungen oder Magenprobleme
  • Emotionale Anzeichen: Gefühle von Überforderung oder Ausgebranntsein

Nimm dir bewusst Zeit für Erholung – auch kleine Pausen können helfen, deinen Stresslevel zu senken und neue Energie zu tanken.

Die Macht der Pause: Warum Auszeiten so wichtig sind

Auszeiten sind essentiell für deine psychische und körperliche Gesundheit. Pausen wirken wie ein Reset für dein Gehirn und helfen dir, deine Gedanken zu ordnen, deine Emotionen zu regulieren und neue Energie zu tanken. Nach einer kurzen Auszeit wirst du merken, dass du fokussierter, aufnahmefähiger und mit frischer Energie weiterarbeiten kannst.

Vorteile von kurzen Pausen:

  • Stress reduzieren: Pausen senken deinen Stresslevel nachhaltig.
  • Mentale Klarheit: Auszeiten fördern Konzentration und klares Denken.
  • Erhöhte Produktivität: Regelmäßige Pausen erhöhen deine Effizenz

Pausen in deinem Alltag zu etablieren fördern langfristig dein Wohlbefinden und deine Resilienz gegenüber Stress.

Stress und das innere Kind: Wie alte Muster deinen Stress verstärken

  • Stress reduzieren: Pausen senken deinen Stresslevel nachhaltig.
  • Mentale Klarheit: Auszeiten fördern Konzentration und klares Denken.
  • Erhöhte Produktivität: Regelmäßige Pausen erhöhen deine Effizenz

Pausen in deinem Alltag zu etablieren fördern langfristig dein Wohlbefinden und deine Resilienz gegenüber Stress.

Was ist das „innere Kind?“

Das „innere Kind“ beschreibt emotionale Muster und Prägungen aus unserer Kindheit, die unser Verhalten und unsere Stressreaktionen bis heute beeinflussen können. Unbewusste Muster aus der Kindheit können Stress verstärken. Perfektionismus oder das Bedürfnis, anderen immer gefallen zu wollen, führen oft zu unnötigem Druck.

Das Konzept des „inneren Kindes“ hilft dir, diese Muster zu erkennen und aufzulösen. Indem du alte Glaubenssätze erkennst und durch positive Denkmuster ersetzt, kannst du Stress abbauen, deine Ängste loslassen und eine gesunde Beziehung zu dir selbst aufbauen.

Tipp: Der Kurs „Das Kind in dir muss Heimat finden“ bietet dir praktische Werkzeuge und wertvolle Unterstützung, um alte Muster loszulassen, deine inneren Konflikte zu lösen und neue, gesunde Denkweisen zu entwickeln.

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Stress und das innere Kind: Wie alte Muster deinen Stress verstärken

Selbstmitgefühl bedeutet, sich in schwierigen Momenten selbst mit Freundlichkeit und Verständnis zu begegnen. Oft setzen wir uns unter Druck, anstatt uns zu unterstützen. Doch durch Selbstmitgefühl kannst du deinen Stressabbau fördern und belastende Situationen gelassener meistern.

Übung für mehr Selbstmitgefühl:

Wiederhole Affirmationen wie:

  • „Es ist okay, dass ich mich gerade so fühle.”
  • “Ich bin gut genug, so wie ich bin”.
  • “Ich gebe mein Bestes, und das ist ausreichend”.

Nimm dir ein paar Minuten, schließe die Augen und wiederhole diese Worte innerlich. Du wirst überrascht sein, wie viel Kraft und Ruhe dir diese einfachen Sätze bringen können, selbst in stressigen Momenten.

Fazit: Stressbewältigung für ein ausgeglichenes Leben

Stress gehört zum Leben, aber du kannst lernen, ihn zu kontrollieren. Atemübungen, regelmäßige Pausen und Selbstmitgefühl sind einfache, aber wirksame Methoden, um Stress abzubauen und deine mentale Gesundheit zu fördern.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, bietet dir der Online-Kurs „Stressbewältigung“ der Stefanie Stahl Akademie wertvolle Techniken und praktische Ansätze, um langfristig entspannter zu leben.

Du verdienst es, dich gut um dich selbst zu kümmern!

Gefühle verstehen und regulieren: Wie man eine gesunde Beziehung zu seinen Gefühlen aufbaut

Was sind Gefühle?

Laut der Affective Neuroscience-Theorie von Damasio (1994), entstehen Gefühle aus der Interaktion zwischen unserem Körper und unserem Gehirn. Wenn wir einen Reiz wahrnehmen, wird dieser von unserem Körper als Reaktion auf bestimmte chemische und hormonelle Veränderungen verarbeitet.

Unser Gehirn interpretiert diese körperlichen Veränderungen und gibt uns dann ein Gefühl dafür, was gerade passiert. Dieses Gefühl, zusammen mit unseren Gedanken und Erinnerungen, beeinflusst dann unser Verhalten und die Art, wie wir auf die Situation reagieren.

Warum ist es wichtig, unsere Gefühle zu verstehen und zu regulieren?

Eine gesunde Beziehung zu unseren Gefühlen ist von entscheidender Bedeutung für unsere mentale Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden. Wenn wir lernen, unsere Gefühle zu verstehen und angemessen zu regulieren, können wir besser mit Stress umgehen, uns selbst und andere besser verstehen und bessere Beziehungen aufbauen. Eine Studie von Gross und John (2003) hat gezeigt, dass die Fähigkeit, Gefühle zu regulieren, mit einer geringeren Anfälligkeit für Depressionen und Angststörungen zusammenhängt. Es kann auch dazu beitragen, ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln und die Fähigkeit zu verbessern, in Beziehungen zu anderen erfolgreich zu sein (Gross & John, 2003).

Wie man seine Gefühle reguliert

Es gibt verschiedene Techniken, die man anwenden kann, um seine Gefühle zu regulieren. Einige davon sind:

1. Achtsamkeit:

Achtsamkeit bezieht sich auf die Fähigkeit, die Gegenwart bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren, ohne zu bewerten oder zu verurteilen. Es kann uns helfen, uns unserer Gefühle bewusst zu werden und uns von automatischen Reaktionen zu distanzieren, bevor wir handeln. Eine Studie von Garland et al. (2015) hat gezeigt, dass eine achtsame Haltung dazu beitragen kann, die Regulierung von Gefühlen zu verbessern und die mentale Gesundheit zu unterstützen.

2. Kognitive Verhaltenstherapie:

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine Form der Therapie, die darauf abzielt, unangemessene Gedankenmuster zu identifizieren und zu verändern, die zu ungesunden Gefühlen und Verhaltensweisen führen können. Eine Studie von Hofmann et al. (2012) hat gezeigt, dass KVT effektiv sein kann, um die Regulierung von Gefühlen zu verbessern und die Symptome von Angst- und Depressionen zu reduzieren.

3. Entspannungstechniken:

Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung, Yoga und tiefes Atmen können helfen, den Körper und Geist zu beruhigen und die Anspannung zu reduzieren, die oft mit unerwünschten Gefühlen einhergeht. Eine Studie von Garland et al. (2015) hat gezeigt, dass regelmäßige Praxis von Entspannungstechniken dazu beitragen kann, die Regulierung von Gefühlen zu verbessern und die mentale Gesundheit zu unterstützen. Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Mensch anders ist und verschiedene Techniken für die Regulierung von Gefühlen besser funktionieren können. Es kann hilfreich sein, verschiedene Techniken auszuprobieren und zu sehen, welche am besten für einen selbst funktionieren. Es ist auch wichtig, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn man Schwierigkeiten hat, seine Gefühle angemessen zu regulieren.

Fazit

Gefühle sind ein wichtiger Teil unseres Lebens und können sowohl positiv als auch negativ beeinflussen – Indem wir lernen, unsere Gefühle besser zu verstehen und angemessen zu regulieren, können wir unsere mentale Gesundheit verbessern und erfolgreichere Beziehungen aufbauen. Es gibt verschiedene Techniken, die man anwenden kann, um die Regulierung von Gefühlen zu verbessern, wie z.B. Achtsamkeit, kognitive Verhaltenstherapie und Entspannungstechniken. Es ist wichtig, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn man Schwierigkeiten hat, seine Gefühle angemessen zu regulieren.

Quellen

  • Damasio, A. R. (1994). Descartes‘ error: Emotion, reason, and the human brain. Penguin.
  • Gross, J. J., & John, O. P. (2003). Individual differences in two emotion regulation processes: Implications for affect, relationships, and well-being. Journal of Personality and Social Psychology, 85(2), 348-362.
  • Garland, E. L., Gaylord, S. A., & Fredrickson, B. L. (2015). Mindfulness broadens awareness and builds eudaimonic meaning: An integrative theoretical perspective. The Journal of Positive Psychology, 10(6), 505-516.
  • Hofmann, S. G., Asmundson, G. J., & Beck, A. T. (2012). The science of cognitive therapy. Behavior Research and Therapy, 50(1), 3-12.

Selbstmitgefühl: Warum es wichtig ist und wie man es entwickelt

Warum ist Selbstmitgefühl wichtig?

Selbstmitgefühl hat viele Vorteile für die mentale Gesundheit. Es kann helfen, Angst und Depressionen zu reduzieren (Kristeller & Germer, 2013) und Stress zu bewältigen (Leary, Tate, Adams, Allen, & Hancock, 2007). Es kann auch dazu beitragen, das Selbstwertgefühl zu stärken (Neff, Rude, & Kirkpatrick, 2007) und eine positive Beziehung zu sich selbst aufzubauen (Neff, 2011). Selbstmitgefühl kann auch dazu beitragen, uns in schwierigen Situationen besser zu handhaben. Wenn wir uns selbst mit Mitgefühl begegnen, sind wir in der Lage, uns selbst zu trösten und uns zu ermutigen, anstatt uns selbst zu verurteilen oder zu kritisieren (Gilbert, 2009). Das führt dazu, dass wir uns in schwierigen Situationen besser fühlen und uns besser in der Lage sind, mit Herausforderungen umzugehen.

Wie entwickelt man Selbstmitgefühl?

Glücklicherweise kann Selbstmitgefühl trainiert werden. Einige Möglichkeiten, Selbstmitgefühl zu entwickeln, sind:

1. Meditieren:

Meditation, insbesondere die Achtsamkeitsmeditation, kann dazu beitragen, unser Selbstmitgefühl zu stärken. Es hilft uns, uns unserer Gedanken und Gefühle bewusst zu werden, ohne sie zu bewerten oder zu verurteilen. Es unterstützt uns dabei, uns selbst mit Wärme und Verständnis zu begegnen und uns selbst in schwierigen Situationen zu trösten.

2. Selbstmitgefühlstraining:

Selbstmitgefühlstraining ist eine spezielle Form der Therapie, die darauf abzielt, unser Selbstmitgefühl zu stärken. Es umfasst verschiedene Übungen und Aktivitäten, die uns dabei helfen, uns selbst mit Mitgefühl zu begegnen, anstatt uns selbst zu verurteilen.

3. Positives Selbstgespräch:

Unser Selbstgespräch hat einen großen Einfluss darauf, wie wir uns selbst sehen und wie wir uns fühlen. Indem wir uns selbst mit positiven und unterstützenden Worten ansprechen, können wir unser Selbstmitgefühl stärken und uns in schwierigen Situationen besser fühlen.

4. Soziale Unterstützung:

Soziale Unterstützung von Freunden, Familie oder einem Therapeuten kann dazu beitragen, dass wir uns nicht allein fühlen und jemanden haben, mit dem wir über unsere Gedanken und Gefühle sprechen können. Ein Therapeut kann uns dabei helfen, unsere Selbstmitgefühl zu stärken und uns bei der Bewältigung von Herausforderungen zu unterstützen.

Fazit

Selbstmitgefühl bezieht sich auf die Fähigkeit, sich selbst mit Verständnis, Wärme und Akzeptanz zu begegnen. Es hat viele Vorteile für die mentale Gesundheit, wie z.B. die Reduktion von Angst und Depressionen, die Verbesserung des Selbstwertgefühls und die Unterstützung in schwierigen Situationen. Selbstmitgefühl kann trainiert werden, indem man meditiert, Selbstmitgefühlstraining macht, positive Selbstgespräche führt und soziale Unterstützung sucht.

Quellen

  • Neff, K. D. (2003). The development and validation of a scale to measure self-compassion. Self and Identity, 2(3), 223-250.
  • Kristeller, J. L., & Germer, C. K. (2013). Mindfulness and self-compassion as complementary paths to well-being. Journal of Clinical Psychology, 69(3), 259-268.
  • Leary, M. R., Tate, E. B., Adams, C. E., Allen, A. B., & Hancock, J. (2007). Self-compassion and reactions to unpleasant self-relevant events: The implications of treating oneself kindly. Journal of Personality and Social Psychology, 92(5), 887-904.
  • Gilbert, P. (2009). The compassionate mind: A new approach to life’s challenges. Constable.
Mutter und Kind umarmen sich im Schnee

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