Abgrenzung

Astrologie vs. Psychologie

Zwischen Astrologie und Psychologie besteht ein bedeutender Unterschied in ihrer methodischen Herangehensweise und wissenschaftlichen Verankerung. In diesem Artikel werden wir die Grundlagen der Astrologie und Psychologie erkunden, die wissenschaftliche Natur der Psychologie betonen und darauf hinweisen, warum Astrologie, trotz ihrer Beliebtheit, nicht als wissenschaftliche Disziplin betrachtet werden kann.

dakota corbin a AWnRtwlWM unsplash 1252x1536 1

Psychologie im Überblick

Psychologie ist eine etablierte Wissenschaft, die das menschliche Erleben und Verhalten erforscht. Mit fundierten wissenschaftlichen Methoden ist die Psychologie darauf ausgerichtet, Verhalten zu beschreiben, erklären, vorherzusagen und zu verändern. Es gibt viele verschiedene Schwerpunkte wie zum Beispiel Persönlichkeitspsychologie, klinische Psychologie oder Neuropsychologie.

susan wilkinson gPYVHiwbj3M unsplash 1252x1536 1

Astrologie im Überblick

Die Astrologie, mit ihren Ursprüngen in antiken Kulturen, basiert auf der Vorstellung, dass die Position der Himmelskörper zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen dessen Persönlichkeit, Verhalten und Schicksal beeinflusst. Sternzeichen und Planeten sind zentrale Elemente astrologischer Interpretationen. Diese Interpretationen haben keine wissenschaftliche Grundlage. Es gibt auch kein gültiges Erklärungsmodell für die potentielle Wirkung von Sternen auf unsere Persönlichkeit.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Kann Astrologie unsere Persönlichkeit erklären?

Ob es einen Zusammenhang zwischen astrologischen Vorhersagen und der Persönlichkeit gibt, lässt sich natürlich trotzdem wissenschaftlich prüfen. Das wurde auch in vielen Studien gemacht. Dabei wurde in den Studien auch berücksichtigt, dass es in verschiedenen Ländern verschiedene astrologische Systeme gibt und dass die Position der Sternzeichen bei der Geburt heute nicht mehr so stehen wie zu dem Zeitpunkt der Festlegung. Außerdem wurden neben der Persönlichkeit auch Studien zur Intelligenz und Scheidungen durchgeführt. Für alle möglichen Konstellationen gibt es Studien, die alle zum gleichen Ergebnis kommen: Sternzeichen und die Einschätzung von Astrolog:innen können Persönlichkeit, Intelligenz und Scheidungen nicht vorhersagen.

Eine umfangreiche Untersuchung prüfte, ob Menschen, die zur gleichen Zeit am selben Ort geboren wurden, also die gleichen Sternzeichen und Aszendenten haben, sich ähnlich sind. Auszuschließen sind natürlich Zwillinge, da diese durch ähnliche Gene beeinflusst werden. In London wurden für eine Studie über 2000 dieser Zeit-Zwillinge in Bezug auf 110 Eigenschaften wie Persönlichkeit und Intelligenz, die man aus dem Geburtshoroskop ablesen kann, verglichen. Die Personen wurden mit sechs, elf und 23 Jahren zu diesen Eigenschaften befragt. Der Zusammenhang lag bei Null! Es fand sich eine absolute Zufallsverteilung der Eigenschaften von Menschen, die nach Annahmen der Astrologie nahezu identisch sein müssten.

elena mozhvilo j06gLuKK0GM unsplash 1252x1536 2

Du hast trotzdem den Eindruck, dass Waagen ausgeglichener sind?

Das lässt sich mit den Confirmation Bias erklären. Der Confirmation Bias (Bestätigungsfehler) bezieht sich auf die Neigung, Informationen zu bevorzugen oder zu akzeptieren, die die eigenen Überzeugungen oder Erwartungen bestätigen, während man Informationen ablehnt oder ignoriert, die dem widersprechen. Im Kontext von Sternzeichen bedeutet dies, dass Menschen dazu neigen können, Informationen zu akzeptieren, die ihre Glaubensvorstellungen über astrologische Persönlichkeitsmerkmale oder Vorhersagen unterstützen, während sie widersprechende Informationen übersehen oder als nicht so wichtig bewerten.

Außerdem gibt es noch das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung. Das bedeutet, dass wenn wir an etwas glauben oder denken, dass etwas eintritt, dann werden wir uns (unterbewusst) so verhalten, dass es auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit so kommt. Menschen mit Sternzeichen „Löwe“ verhalten sich vielleicht extrovertierter, weil sie sich mit dem Sternzeichen identifizieren und diese Eigenschaft unbewusst bei sich verstärken. In einem anderen Beispiel könnten wir „Jungfrauen“ mehr Gewissenhaftigkeit zutrauen, weil wir wissen, dass das mit ihrem Sternzeichen assoziiert ist und uns gewissenhafte Handlungen mehr auffallen.

Wieso passt dein Sternzeichen so gut zu dir?

Auch dafür hat die Psychologie eine Antwort. Hier greift zum einen erneut der Confirmation Bias, der uns dazu verleitet, vor allem die positiven Eigenschaften aus den Horoskopen gerne auf uns zu beziehen.

Zum anderen gibt es noch den Barnum-Effekt, der besagt, dass Menschen dazu neigen, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person so zu interpretieren, dass sie als zutreffende Beschreibung empfunden werden. So würden die meisten Menschen Aussagen wie „Wenn es hart auf hart kommt, gehöre ich zu denen, auf die man sich verlassen kann“ zustimmen. Ganz eindrücklich wird dieser Effekt an der Untersuchung des Psychologen Bertram R. Forer, der Studierende einen Persönlichkeitstest ausfüllen ließ und anschließend allen denselben Text als Auswertung vorlegte. Die Persönlichkeitsbeschreibung wurde von den Studierenden mehrheitlich als sehr gut auf sie zutreffend bewertet.

jasper benning Tnk ksP8Aqs unsplash 1252x1536 1

Kann Astrologie bei der Vorhersage von Ereignissen helfen?

Tatsächlich wird auch die Richtigkeit von Vorhersagen unter Berücksichtigung ihrer Wahrscheinlichkeit von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften überprüft. Für das Jahr 2022 fasst die Überschrift ihrer Pressemitteilung die Ergebnisse ganz gut zusammen: Auch 2022 keine überraschenden Wahrsagertreffer. Der vorhergesagte Weltuntergang fiel auch dieses Jahr wieder aus und die spezifischen Vorhersagen, wie der Angriff einer Stadt durch ein Riesenkaninchen und das Ende der Rolling Stones, trafen auch nicht ein. Nach unzähligen Jahren, in denen das Ableben der englischen Königin vorhergesagt wurde, traf dies nun traurigerweise zu. Der Mathematiker Michael Kunkel sagte dazu, dass solche Vorhersagen früher oder später leider eintreten werden und das ist dann wenig überraschend.

Auf Online-Lifestyle-Seiten gibt es fast täglich neue und sich größtenteils widersprechende Aussagen über Sternzeichen zu lesen. Wenn für ein Sternzeichen für den Tag auf der einen Seite Glück und auf der anderen Pech vorhergesagt wird, dann sind solche Vorhersagen nicht zu gebrauchen.

Astrologische Prognosen zum Weltgeschehen sind oft vage und möglichst allgemeingültig gehalten. Ohne spezifische Details zu benennen, wurden in den vergangenen Jahren oft Vorhersagen über bevorstehende Veränderungen in der Finanzwelt und Gesellschaft gemacht. Gelegentlich finden sich auch Prognosen, die sich mit denen von Politikwissenschaftler:innen oder anderen Expert:innen decken. Ereignisse wie der Ukrainekrieg haben Astrolog:innen sehr überrascht, denn eigentlich sollte es ein entspanntes Jahr werden und der Astrologe Wulfing von Rohr schloss in seiner Jahresvorschau einen Krieg „mit bzw. gegen Russland“ sogar definitiv aus.

youssef naddam iJ2IG8ckCpA unsplash 1252x1536 1

Warum du deine Liebe zur Astrologie trotzdem nicht aufgeben musst

Auch wenn die Astrologie im Gegensatz zur Psychologie keine wissenschaftliche Disziplin ist und keine fundierten Erkenntnisse liefert, kann sie Halt geben. Wenn es dir Spaß macht, dich mit den Sternen zu beschäftigen, du daraus Freude ziehst oder auch den Mut, etwas Neues auszuprobieren, dann ist das etwas sehr Schönes. Du solltest nur für dich einordnen können, wie viel Bedeutung du den Beschreibungen, Vorhersagen und Erkenntnissen unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse beimessen möchtest.

Fazit zur Astrologie

Die Unterscheidung zwischen Astrologie und Psychologie ist essentiell, um wissenschaftliche Erkenntnisse von esoterischen Praktiken zu trennen. Wissenschaftlich sind die Behauptungen der Astrologie nicht haltbar. Psychologische Forschung ist die einzig verlässliche Quelle für Erkenntnisse über die menschliche Psyche.

ADHS im Erwachsenenalter

Was soll das S in ADHS?

Ausgeschrieben bedeutet ADHS Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Darin ist das Wort „Störung“ enthalten, obwohl es sich nicht um eine Krankheit im klassischen Sinn handelt. Unsere Aufmerksamkeit befindet sich auf einem Spektrum, genau wie unsere Intelligenz. Manche Menschen sind weniger aufmerksam, andere mehr. Deshalb hat sich, statt von einer Störung oder Krankheit zu sprechen, der Begriff Neurodiversität etabliert. Grob übersetzt bedeutet das so viel wie „Nervenvielfalt“. Dahinter steckt die Annahme oder Haltung, dass neurobiologische Unterschiede im Gehirn zu einer Bandbreite unserer Entwicklung gehören und somit keine Störung oder Krankheit darstellen. Neben ADHS wird zum Beispiel auch Autismus dazugezählt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Woher weiß ich, ob ich ADHS habe?

Um eine ADHS-Diagnose zu stellen, müssen Symptome aus den Bereichen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität vorhanden sein. Zu dem Bereich der Unaufmerksamkeit gehören unter anderem häufige Flüchtigkeitsfehler, Desorganisation, das Verlieren von Gegenständen, leichte Ablenkbarkeit und Vergesslichkeit oder auch Schwierigkeiten beim Zuhören. Hyperaktivität und Impulsivität werden in der Diagnosestellung als ein Bereich zusammengenommen und umfassen zum Beispiel Hibbeligkeit, häufiges Aufstehen, ein Unruhegefühl und viel Reden.

Häufig wird ADHS schon im Kindesalter diagnostiziert. Doch auch Erwachsene können davon betroffen sein. Wurde dies in der Kindheit nicht herausgefunden, bleibt die ADHS im Erwachsenenalter oft unerkannt oder wird falsch diagnostiziert. Dem Thema wird, auch in den sozialen Medien, immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt, wodurch viele Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzen und sich eine Abklärung der Symptomatik wünschen.

Symptome von ADHS im Erwachsenenalter

Die Symptome von ADHS im Erwachsenenalter können sich von denen im Kindesalter unterscheiden. Während Hyperaktivität und Impulsivität bei Erwachsenen eher abnehmen, bleiben Konzentrationsprobleme und Unruhe oft bestehen. Betroffene haben Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten und können schnell abgelenkt werden. Sie haben Probleme, ihre Gedanken und Emotionen zu kontrollieren und handeln häufig impulsiv. Auch Schlafstörungen, Reizbarkeit und eine geringe Frustrationstoleranz können auftreten.

dmitry ratushny O33IVNPb0RI unsplash 834x1024 1

Schwierigkeiten im Alltag

Die Symptome von ADHS können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Betroffene haben oft Schwierigkeiten, ihren Arbeitsplatz oder ihr Zuhause in Ordnung zu halten und ihre Aufgaben zu erledigen. Sie können sich nicht lange konzentrieren und haben Schwierigkeiten, Dinge zu organisieren und zu planen. Auch in sozialen Beziehungen kann ADHS durch Impulsivität und Schwierigkeiten, sich in Gruppen zu integrieren, eine Herausforderung darstellen. Aufgrund der Impulsivität und Unaufmerksamkeit können auch Beziehungsprobleme entstehen.

The other side of the medal

Neben eventuellen Beeinträchtigungen geht ADHS auch mit positiven Eigenschaften einher: Kreativität, Spontanität, Improvisationstalent, Enthusiasmus, Wagemut und Hyperfokus. Viele dieser Stärken lassen sich durch die Impulsivität erklären. Kreativität hat viel mit flexiblem Denken und verschiedenen Ideen zu tun. Durch das Hin- und Herspringen der Gedanken sind Verknüpfungen von verschiedenen Themen im Innen und Außen möglich. Auch das Talent zur Improvisation lässt sich durch die Impulsivität intuitiv ableiten. Wie kann aber ein Hyperfokus möglich sein, wenn ADHS doch von Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten geprägt ist?

wes hicks 4 EeTnaC1S4 unsplash 1 835x1024 1

Hyperfokus

Hyperfokus bedeutet die übermäßige Beschäftigung mit einem bestimmten Thema über mehrere Stunden oder Tage hinweg. Arbeitet eine Person unter Hyperfokus, vergisst sie alles andere um sich herum. So kann die gesamte Kraft der Konzentration auf eine Aufgabe gerichtet sein, ohne Ablenkungen oder Unterbrechungen. Durch diese ungeteilte Aufmerksamkeit und Beschäftigung mit einer Sache können tiefe Einsichten und gute Ergebnisse erlangt werden. Allerdings ist dieser Zustand auch anstrengend für unser Gehirn, sodass eine Überbelastung oder sogar Burnout folgen können. Zudem werden nicht nur andere Aufgaben verdrängt, sondern auch Mahlzeiten oder Toilettengänge vergessen. Wie es zu diesem Hyperfokus kommt oder was die Ursachen sind, ist bisher noch unklar. Vermutungen nach gibt es genetische oder neurologische Gründe, die aber noch nicht genug erforscht sind.

Ja, auch das ist ADHS

Natürlich sind die Symptome von ADHS nicht alle in „gut“ und „schlecht“ oder „hilfreich“ und „beeinträchtigend“ einteilbar. Das ist sehr individuell und kontextabhängig. Es gibt aber noch ein paar Merkmale der ADHS, von denen die meisten Menschen vermutlich nicht wissen, dass diese mit der neurodiversen Ausprägung einhergehen. Dazu gehören „Spezialinteressen“, in denen Personen sich total verlieren können. Das kann auch mit Menschen passieren, indem diese idealisiert werden, übermäßiges Interesse für deren Leben besteht oder sogar zwanghaft an diese gedacht wird.

Zudem kann auch die konstante Beschallung durch Musik oder den Fernseher während Routinetätigkeiten eine Ausprägung der ADHS darstellen. Diese Zuschreibung sollte aber nur mit Vorsicht getätigt werden, da heutzutage sehr viele Menschen eine Art „Dauerbeschallung“ brauchen, was auch viele andere Ursachen haben kann, wie zum Beispiel Gewohnheit oder die Vermeidung der eigenen Gedanken. Weiterhin können Menschen mit ADHS zunächst total begeistert von etwas oder jemandem sein und dann rapide das Interesse verlieren. Auch ein unaushaltbares Genervt-davon-sein, dass andere etwas langsam tun, zum Beispiel langsam laufen, sprechen oder denken, kann mit ADHS zusammenhängen.

niklas hamann Pe4gh8a8mBY unsplash 834x1024 1

Diagnose und Behandlung

Eine Diagnose von ADHS im Erwachsenenalter kann schwierig sein, da die Symptome oft unspezifisch sind und mit anderen Erkrankungen verwechselt werden können. So gibt es Überschneidungen mit Depressionen, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen. Zur Differenzierung von diesen Störungsbildern kann man sich fragen, ob die vermeintlichen ADHS-Merkmale schon seit der Kindheit und über verschiedene Lebensbereiche hinweg vorhanden sind.

Eine ausführliche Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung sind unerlässlich, um die Störung zu diagnostizieren. Die Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter umfasst in der Regel eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie. Medikamente wie Stimulanzien können helfen, die Konzentration zu verbessern und Impulsivität zu reduzieren. Psychotherapie dagegen gibt Strategien zur Bewältigung von Symptomen und zur Verbesserung sozialer Fähigkeiten an die Hand.

Wie gehe ich am besten mit meiner ADHS um?

Das Allerwichtigste ist es, sich selbst nicht zu geißeln. Betroffene können nichts für ihre Ausprägung der Neurodiversität. Dabei sollte bedacht werden, dass solche Symptome aufgrund des Kontextes, in dem wir leben, beeinträchtigend sind. Bei einem Job am Schreibtisch vor dem Laptop „stört“ die eigene Hibbeligkeit oder die fehlende Konzentration viel mehr, als wenn man beispielsweise gärtnert oder einen handwerklich-kreativen Beruf ausübt. Da aber vermutlich die meisten Leute, die das hier lesen, eher an den Schreibtisch gebunden sind, folgen jetzt ein paar Tipps und Strategien, die dabei helfen können, mit der eigenen ADHS umzugehen:

Eigene „Betriebsanleitung“ entwickeln

  • Dinge aufschreiben und sich erinnern lassen, zum Beispiel Kalender im Handy
  • Stimuluskontrolle: sich selbst für das Anfangen und Fertigstellen von Dingen belohnen
  • „Body Doubling“: Struktur durch andere anwesende Personen herstellen, zum Beispiel beim Lernen
  • Bedeutsame Deadlines und Termine nutzen
  • Automatisierung: Routinen schaffen und einhalten
  • „Übergangszeiten“ einplanen: das Umschalten von einer auf die andere Aufgabe fällt vielen schwer
  • Rückzugsräume schaffen für Überstimulation durch äußere Reize
  • Skills: Igelball, Fidget-Spinner, ADHS-Ring, Therapie-Decke, Noise-Cancelling-Kopfhörer

Weiterhin können viel Bewegung und Rausgehen helfen. Aber wie bei den meisten Tipps und Tricks ist es auch hier so, dass jede Person selbst herausfinden sollte, was hilfreich ist. Am besten sollte man mögliche Hilfen ausprobieren und wenn diese guttun, sie im Leben integrieren oder etablieren.

Durch bestimmte Verhaltensweisen können die Symptome sich auch verschlimmern. Zu diesen zählen zu wenig Schlaf oder zu viele Drogen. Besonders Cannabiskonsum kann zu einem Teufelskreis werden. Durch Cannabis kommt es zu einem Ruheerleben, das Menschen mit ADHS sonst schwer erreichen können. Bei häufigem Gebrauch führt Cannabis aber zu Konzentrationsschwierigkeiten, was wiederum versucht wird, durch weiteren Konsum einzudämmen. Deshalb: Lieber Finger weg von den Drogen.

tim mossholder DZcZ4Kskq6U unsplash 834x1024 1

Fazit

ADHS im Erwachsenenalter kann eine Herausforderung im Alltag darstellen und zu Schwierigkeiten in der Arbeit, in sozialen Beziehungen und im täglichen Leben führen. Eine Diagnose und Behandlung sind wichtig, um die Symptome zu lindern und eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Es ist essenziell, sich Unterstützung zu suchen und Strategien zur Bewältigung der Symptome zu entwickeln. Aber: Viele Menschen wollen auch gar nicht, dass die Symptome verschwinden. Sie gehören zu ihrer Persönlichkeit und haben oft auch positive Seiten. Begegnet euch selbst und anderen mit Empathie, was das Thema angeht, und findet euren eigenen Umgang damit. Ihr kennt euch am besten!

Selbstwert endlich leben!
Der kostenfreie LIVE Online-Workshop mit Stefanie Stahl

Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski laden dich zu ihrem exklusiven Workshop ein, in dem ihr gemeinsam herausfindet, wie du deinen wahren Selbstwert kennenlernst und ihn in ein erfüllendes Lebensgefühl wandelst. Termine: 11.06. und 12.06. um jeweils 19.00Uhr
Mutter und Kind umarmen sich im Schnee

Bist du auf der Suche nach einem GEschenk?

Verschenke in diesem Winter einen Online-Kurs der Stefanie Stahl Akademie an deine Lieben und unterstütze sie damit auf dem Weg zu einem gestärkten Selbstwertgefühl, stabilen Beziehungen oder beim Überwinden ihres Liebeskummers.