Angst und Panik

Wie du Wege findest, Panikattacken zu überwinden

Panikattacken können unvermittelt auftreten und fühlen sich oft sehr überwältigend an. Die Symptome sind intensiv und können das Gefühl einer akuten Bedrohung auslösen. Doch wie unterscheidet sich eine Panikattacke von Angst, und wie kann man Betroffenen helfen oder selbst aktiv werden?

Panikattacken vs. Angst: Was ist der Unterschied?

Eine Panikattacke ist ein intensiver Angstanfall, der plötzlich und oft in sicheren Situationen auftritt. Typische Symptome sind Herzrasen, Schwindel und Atemnot auf, die sich für Betroffene sehr bedrohlich anfühlen. Trotz der körperlichen Intensität hält eine Panikattacke meist nur 10 bis 30 Minuten an.

Grundsätzlich handelt es sich um eine Überreaktion des Körpers: Das innere Alarmsystem läuft auf Hochtouren, obwohl keine echte Gefahr besteht Ziel einer Behandlung ist es, das Alarmsystem zu regulieren, damit es in harmlosen Situationen nicht mehr anspringt – so gewinnen Betroffene langfristig Sicherheit und Gelassenheit zurück.

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Was kann ich für Betroffene tun?

Falls jemand in deinem Umfeld eine Panikattacke erlebt, gibt es hilfreiche Schritte, die du unternehmen kannst:

  • Ruhe und Sicherheit vermitteln

Zeige der Person, dass sie sicher ist, und unterstütze sie, indem du präsent und verständnisvoll bist.

  • Atemübungen gemeinsam durchführen:

Oft wird die Atmung bei einer Panikattacke flacher, was das Gefühl von Atemnot verstärkt. Langsames, tiefes Atmen hilft, das Nervensystem zu beruhigen und die Panik abklingen zu lassen.

  • Gegenwartsverankerung

Hilf der betroffenen Person, sich auf die Umgebung zu konzentrieren, etwa indem sie Dinge im Raum benennt, die sie sieht oder hört. Diese Technik lenkt die Aufmerksamkeit von der Angst weg und zurück in den gegenwärtigen Moment.

Was kann ich selbst gegen Panikattacken tun?

Falls du selbst von Panikattacken betroffen bist, gibt es Strategien, die dir in helfen können:

  • Atem- und Entspannungsübungen

Konzentriere dich auf langsames, tiefes Atmen – etwa vier Sekunden ein und vier Sekunden ausatmen.

  • Aufmerksamkeit umlenken

Fokussiere dich auf neutrale Dinge, um dich herum, wie Farben oder Geräusche.

  • Selbsthilfe durch Trancereisen und Tagebuchführung

Langfristig helfen Techniken wie Trancereisen und ein Angsttagebuch. Panikattacken besser zu verstehen und zu reduzieren.

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Zusammengefasst

Was sind Panikattacken und wie äußern sie sich?+

Panikattacken sind plötzliche, intensive Angstzustände, die oft ohne erkennbaren Grund auftreten. Typische Symptome sind Herzrasen, Atemnot, Zittern, Schwindel und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Welche Ursachen können Panikattacken haben?+

Sie entstehen häufig durch Stress, belastende Erlebnisse oder tief verankerte Ängste. Auch körperliche Faktoren wie ein empfindliches Nervensystem oder hormonelle Einflüsse können eine Rolle spielen.

Was hilft in einer akuten Panikattacke?+

Ruhiges, bewusstes Atmen, das Lenken der Aufmerksamkeit auf die Umgebung und das Annehmen der Angst ohne Widerstand können helfen, die Attacke abzumildern. Auch eine beruhigende innere Selbstansprache kann die Situation entschärfen.

Können Panikattacken langfristig überwunden werden?+

Ja, durch gezielte Strategien wie Atemtechniken, kognitive Umstrukturierung und gegebenenfalls therapeutische Unterstützung lassen sich Panikattacken bewältigen. Regelmäßige Entspannungsübungen und der Umgang mit stressauslösenden Gedanken sind dabei hilfreich.

Ist professionelle Hilfe notwendig?+

Wenn Panikattacken das tägliche Leben stark einschränken oder immer wieder auftreten, kann eine therapeutische Begleitung sinnvoll sein. Fachliche Unterstützung hilft, die Ursachen zu verstehen und langfristige Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.

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